Beschreibt die neue Aufnahme-Schaltfläche ("Zählen"/"Nochmal zählen"), die
fünf Bilder je Aufnahme samt Median, die um die Einzelmessungen erweiterte
Diagnosezeile und das Zurücksetzen beim Verlassen der Funktion. Aufbau-
Tabelle, Testanzahl und der Prüfabschnitt "Am Gerät noch zu prüfen" folgen.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
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RAM-Sortierhilfe
Browser-App, die per Handykamera gebrauchte Server-RAM-Module erkennt und beim physischen Sortieren am Tisch anleitet: Modul vor die Kamera halten, die App nennt den Stapel.
Vor dem Scannen wählt der Nutzer eine von vier Funktionen — Strichcode, QR-Code, Text erkennen oder Zählen (siehe „Funktionsweise" unten). Jede Funktion nutzt ausschließlich ihre eigene Quelle; anders als früher weicht die App nicht mehr automatisch auf Texterkennung aus, wenn kein Code gefunden wird. Die vierte Funktion, „Zählen", gehört nicht zum eigentlichen Sortieren: Sie bucht nichts, sondern ermittelt auf Knopfdruck beim Auslegen von Kleinteilen (z. B. Festplattenschrauben) deren Anzahl und zeigt sie an, bis der Nutzer erneut antippt.
Zwei Module gelten als zusammengehörig, wenn sie denselben Barcode-Inhalt
tragen — ein Barcode ist exakt gelesen, das ist der zuverlässigste Maßstab.
Jeder Stapel führt dafür die Menge der Barcode-Zeichenketten, die bei seinen
aktuell ihm zugeordneten Modulen gelesen wurden (stack.codes); diese Menge
wird nicht angesammelt, sondern aus den Codes der zugeordneten Einträge
(entry.codes) abgeleitet — genau wie der Stapelzähler (siehe „Sitzungssicherung
im Detail" unten). Sortiert der Nutzer ein Modul um oder entfernt es, verliert
der alte Stapel dessen Codes deshalb sofort wieder; ein bereinigter Fehler
zieht kein weiteres Modul mehr fälschlich an. Trägt ein neu gescanntes Modul
einen Code, den ein Stapel bereits kennt, ist dieser Stapel Kandidat — aber
nur, wenn die technischen Angaben beider Seiten sich dabei nicht widersprechen
(specsCompatible in src/spec.js, siehe unten); ein Codetreffer allein
genügt nicht, sonst könnte ein Code, der gar keine Teilenummer ist, zwei
technisch verschiedene Module zusammenführen (siehe „Grenzen"). Genau ein
solcher Kandidat gehört dorthin, auch wenn die technischen Angaben
unvollständig sind (proposeAssignment in src/session.js). Auf Etiketten
stehen oft zwei Codes, von denen einer die Seriennummer ist, die bei jedem
Modul anders ist: Sie läuft beim Codeabgleich einfach ins Leere, während die
danebenstehende Teilenummer trägt — kein Sonderfall, nur eine Konsequenz des
Mengenvergleichs.
Kennt kein Stapel einen der gelesenen Codes ohne Widerspruch (typischerweise
beim ersten Modul eines neuen Stapels, aber auch dann, wenn ein Codetreffer an
der Widerspruchsprüfung scheitert), vergleicht die App stattdessen über alle
Merkmale, die
bei Modul und Stapel bekannt sind — Kapazität, Bauform, Rank, Geschwindigkeit
und, sofern gelesen, Hersteller-Teilenummer (specsCompatible in
src/spec.js); ein auf einer Seite fehlendes Merkmal wird dabei übersprungen,
nicht als Widerspruch gewertet. Ein Stapel gilt dabei nur als Kandidat, wenn
er mit dem Modul mindestens ein tatsächlich erkanntes Merkmal teilt
(sharesSetField in src/session.js) — ein Stapel ganz ohne erkannte Angaben
(etwa aus einem manuell entschiedenen Rot-Fall) ist deshalb nie automatisch
treffend, sonst würde er lautlos jedes folgende Modul an sich ziehen. Passt
danach genau ein Stapel, wird das Modul zugewiesen; passen mehrere oder mehrere
über einen bekannten Code, fragt die App nach. Das hat eine bewusst in Kauf
genommene Folge: Konnte die Teilenummer nicht gelesen werden — der häufige
Fall bei überklebten oder beschädigten Etiketten — und passt anhand der
übrigen Merkmale nur ein Stapel, landet das Modul dort, auch wenn seine
tatsächliche Teilenummer eine andere wäre. Diese Abwägung ist Absicht: Ohne
sie müsste die App bei jedem zweiten Modul nachfragen, sobald die
Texterkennung keine Teilenummer liefert.
Die Erkennung läuft vollständig lokal im Browser — kein Server, keine Cloud, keine Daten verlassen das Gerät.
Funktionsweise
-
Funktion wählen. Vor dem ersten Scan (und jederzeit erneut über die antippbare Anzeige in der Scan-Ansicht) wählt der Nutzer eine von vier Funktionen. Kennung, Beschriftung, gelesene Codearten und Verhalten stehen ausschließlich in
src/scan-modes.js— es gibt keine zweite Stelle, an der das steht:Funktion Liest Laufende Codesuche Texterkennung Strichcode Code128, Code39, Code93, ITF, EAN-13, EAN-8, UPC-A, UPC-E, Codabar ja nein QR-Code QRCode, MicroQRCode, RMQRCode, DataMatrix, Aztec, PDF417 ja nein Text erkennen keine Codes nein ja, auf Knopfdruck Zählen keine Codes nein nein, dafür Zählung auf Knopfdruck (keine Buchung) „QR-Code" heißt auf Wunsch des Auftraggebers „QR-Code", liest aber bewusst nicht nur QR-Varianten, sondern auch DataMatrix, Aztec und PDF417. Der Grund: Die 2D-Codes auf den RAM-Etiketten sind DataMatrix, nicht QR — eine auf QR beschränkte Funktion fände auf dieser Ware nichts. Die interne Kennung heißt weiterhin
qrcode(aus historischen Gründen, siehesrc/scan-modes.js), und der Name ist Absicht — es ist der Wunsch des Auftraggebers für seinen Sprachgebrauch.Eine einzige Aufnahme-Schaltfläche bedient beide Knopfdruck-Funktionen — „Modul scannen" in „Text erkennen", „Zählen" bzw. (nach der ersten Aufnahme seit Betreten der Funktion) „Nochmal zählen" in „Zählen" — statt einer zweiten Schaltfläche daneben; nur Wortlaut und Rückruf unterscheiden sich (
setCaptureLabelinsrc/ui/scan-view.js, verdrahtet insrc/main.js/applyMode()). In „Strichcode" und „QR-Code" bleibt sie verborgen — dort sucht die App ohnehin laufend, ein Knopf hätte nichts zu tun. Der Zielrahmen hebt sich in „Strichcode" und „QR-Code" hervor, sobald ein passender Code im Bild ist; in „Text erkennen" und „Zählen" bleibt er schlicht, weil dort nichts laufend erkannt wird. Trotzdem ist der Rahmen auch dort wirksam: Sowohl „Modul scannen" als auch „Zählen" lesen genau den Bildausschnitt innerhalb des Rahmens, in voller Kameraauflösung, nicht das gesamte, heruntergerechnete Kamerabild (grabFrameRegioninsrc/camera.js— derselbe Ausschnitt, den auch die laufende Barcode-Suche benutzt). Ein Wechsel der Funktion während des Sortierens (z. B. bei gemischter Ware) gilt sofort: laufende Suche startet oder stoppt, die Schaltfläche erscheint, verschwindet oder ändert ihren Wortlaut.Liegt beim Start eine gesicherte Sitzung vor, erscheint zuerst die Frage nach dem Fortsetzen (siehe Punkt 6 unten) und erst danach die Funktionswahl — die Kamera startet in jedem Fall erst, nachdem beides geklärt ist.
Technisch bekommen „Strichcode" und „QR-Code" eine Texterkennung hineingereicht, die sofort leeren Text liefert, ohne Tesseract anzustoßen; „Text erkennen" bekommt eine Barcode-Dekodierung hineingereicht, die sofort eine leere Liste liefert; „Zählen" bekommt beides leer hineingereicht (
buildRecognitionAdaptersinsrc/scan-recognition.js). Die Erkennungs-Pipeline selbst (src/pipeline.js, Punkte 1–3 und 5 unten) bleibt dabei unverändert und kennt keine Funktionen — die drei code-/textbasierten Funktionen unterscheiden sich ausschließlich darin, welche Adapter ihr übergeben werden. „Zählen" ruft diese Pipeline im normalen Betrieb gar nicht erst auf (siehe Punkt 4 unten) — es gibt dort ja nichts zu buchen, das leere Adapterpaar dient nur als Absicherung für den seltenen Ersatzweg ohne Kamera (Punkt 7). -
Barcode-Dekodierung (nur in „Strichcode" und „QR-Code"). Die zur Funktion gehörenden Codearten werden laufend aus dem Kamerabild dekodiert (
zxing-wasm,decodeBarcodesinsrc/barcode.jsbekommt die Codearten der gewählten Funktion übergeben). Das ist exakt, im Gegensatz zu Texterkennung. Werden mehrere Barcodes im Bild gefunden, die sich widersprechen (nicht dieselbe Teilenummer), gilt das als mehrdeutig — die App rät nicht, sondern fragt nach. Das gilt nur für Barcodes mit einem bekannten Nummernschema; widersprechen sich mehrere Barcodes mit unbekanntem Nummernschema, wird keine ihrer Teilenummern übernommen. -
Teilenummer-Decoder (nur relevant in „Strichcode"/„QR-Code" — „Text erkennen" liest nie einen Barcode, siehe Punkt 0). Aus einer Hersteller-PN wie
M386A8K40BM1-CRC4Ywerden Kapazität, Bauform und Geschwindigkeit tabellengesteuert abgeleitet. Gelingt das, entfällt OCR vollständig, das Ergebnis ist grün. Kennt der Decoder das Nummernschema nicht (siehe „Grenzen“ unten), ist das allein noch kein Grund für Rot: Zum Sortieren muss keine Kapazität bekannt sein, eine exakt gelesene Teilenummer genügt, um ein Modul wiederzuerkennen (recognizeinsrc/pipeline.js). Findet die anschließende Texterkennung dazu auch keine Kapazität, ist das Ergebnis trotzdem grün, nur eben ohne abgeleitete Angaben in der Rückmeldung. Ist einer der gelesenen Codes bereits einem Stapel dieser Sitzung bekannt, steht die Zuordnung ohnehin fest — dann entfällt auch die Texterkennung, weil sie nichts mehr beitragen könnte, das über die Zuordnung entscheidet. Bei einem tatsächlich neuen Modul läuft sie dagegen wie gehabt, denn dort liefert sie die lesbare Beschriftung des neuen Stapels. -
Texterkennung (ausschließlich in „Text erkennen", ausgelöst durch „Modul scannen"). Anders als früher ist das kein automatischer Rückfall vom Barcode-Weg mehr, sondern die einzige Quelle dieser Funktion — sie liest ohnehin nie einen Barcode (siehe Punkt 0). Gelesen wird der Bildausschnitt innerhalb des Zielrahmens, in voller Kameraauflösung (
grabFrameRegion, siehe Punkt 0) — nicht mehr das ganze, auf 1280 Pixel heruntergerechnete Kamerabild. Das Bild wird dafür in Graustufen gewandelt und mit einem Otsu-Schwellwert in Schwarz/Weiß aufbereitet: Der Schwellwert wird aus der Helligkeitsverteilung des gesamten Bildes bestimmt, nicht aus einer festen Kontrastspreizung zwischen hellstem und dunkelstem Pixel. Das macht die Aufbereitung robust gegen einzelne Lichtreflexe auf glänzenden Metalletiketten, die eine reine Min/Max-Spreizung leicht kippen würden. Die Zeichen-Whitelist von Tesseract (tessedit_char_whitelistinsrc/ocr.js) lässt Groß- und Kleinbuchstaben, Ziffern sowie die auf Etiketten üblichen Satz- und Sonderzeichen zu — nicht mehr nur Großbuchstaben. Das OCR-Ergebnis wird anschließend gegen die bekannten Spec-Werte abgeglichen, was die typischen Verwechslungen (0/O, 1/I, 8/B, …) auflöst; das kann durch die breitere Whitelist bei den Codeteilen (Kapazität, Rank, Geschwindigkeit, Teilenummer) etwas an Genauigkeit kosten, weil Tesseract jetzt z. B. zwischen „O“ und „o“ unterscheiden muss — eine bewusst in Kauf genommene Abwägung, damit der vollständige Etikettentext lesbar wird. Da in dieser Funktion nie eine per Barcode gelesene Teilenummer vorliegt, entscheiden hier ausschließlich die aus dem erkannten Text abgeleiteten technischen Angaben (Kapazität, Bauform, Rank, Geschwindigkeit) über die Stapelzuordnung (specsCompatibleinsrc/spec.js) — anders als in „Strichcode"/„QR-Code", wo meist die exakte Teilenummer trägt.Der vollständige, ungefilterte Erkennungstext (nicht nur die daraus verstandenen Felder) wird zusätzlich mitgeführt (
recognizeinsrc/pipeline.jsliefert ihn alsrawTextzurück) und je Eintrag gespeichert — rein additiv, ohne jeden Einfluss auf die Stapelzuordnung (siehe „Grenzen" unten). In Funktion „Text erkennen" bleibt die Treffer-Rückmeldung deshalb stehen, bis der Nutzer sie wegtippt, und zeigt den vollen erkannten Text an, statt sich nach gut einer Sekunde von selbst auszublenden wie in den beiden Barcode-Funktionen (showResultinsrc/ui/result-overlay.js). Der Rohtext jedes Eintrags lässt sich später auch in der Sitzungsliste nachlesen. -
Zählen (ausschließlich in Funktion „Zählen"). Reine Anzeige, ohne jeden Bezug zur Sitzung — und, anders als die drei übrigen Funktionen mit laufender Erkennung, auf Aufnahme statt Dauerbetrieb: Eine Zählung ist eine Schätzung, kein eindeutiger Treffer wie ein Barcode; sie mehrmals pro Sekunde neu anzuzeigen macht sie nicht genauer, nur unruhig (am Nutzergerät sprang die Anzeige im Dauerbetrieb zwischen etwa 3 und 60, an einem Standfoto derselben Teile lieferte dasselbe Verfahren stabil 18). Antippen der Schaltfläche „Zählen“/„Nochmal zählen“ nimmt deshalb binnen rund einer Sekunde fünf Bilder aus dem Zielrahmen des laufenden Videobilds auf (
grabFrameRegioninsrc/camera.js— bewusst nicht die native Fotoaufnahme des Geräts, deren Bildausschnitt von der Vorschau abweichen kann), zählt jedes einzeln (countObjectsinsrc/count-objects.js, unverändert) und zeigt als Ergebnis deren Median (combineCaptureCountsinsrc/count-capture.js) — robust gegen ein einzelnes verwackeltes oder mitten in eine Fokusregelung fallendes Bild, ohne die frühere fortlaufende Glättung über die letzten neun Messungen (count-history.js, entfallen: eine Aufnahme mit fünf Bildern leistet dieselbe Robustheit bereits selbst). Während der rund einen Sekunde zeigt die Statuszeile „zähle …“, damit der Nutzer die Kamera ruhig hält und den Knopfdruck nicht für wirkungslos hält (runCountCaptureinsrc/main.js). Das Ergebnis bleibt danach stehen, bis der Nutzer erneut antippt — verlässt er die Funktion oder wechselt zu einer anderen, werden Ergebnis und Diagnosezeile zurückgesetzt. Es gibt in dieser Funktion keine Treffer-Rückmeldung und keine Stapel-Zuweisung; die Zahl wird nirgends gespeichert, nicht einmal flüchtig für die Dauer der Sitzung. Die Diagnosezeile unter der großen Zahl (Antippen der Zahl blendet sie ein oder aus) zeigt zusätzlich zu den übrigen Zwischenwerten (die sich auf die letzte der fünf Einzelmessungen beziehen) die fünf Einzelmessungen dieser Aufnahme selbst — daran erkennen Nutzer und Entwickler sofort, ob das Ergebnis belastbar ist: Fünf Messungen von 17 bis 19 bedeuten etwas anderes als fünf Messungen von 4 bis 50.Kein Bilderkennungsmodell: Der Otsu-Schwellwert (
threshold.js), den die Texterkennung weiterhin nutzt, taugt für „Zählen" nicht — er setzt voraus, dass Objekt- und Untergrundfläche etwa gleich groß sind. Am echten Foto des Auftraggebers (rund zwanzig silberne Festplattenschrauben auf dunklem Leder) belegen die Schrauben unter einem Prozent der Fläche; Otsu rutschte deshalb auf den höchsten Helligkeitswert und erklärte nur die hellsten Punkte der Ledernarbung zum Objekt (gemessenes Fehlverhalten: 76712 statt rund zwanzig). Über die Helligkeit allein sind Schraube und Untergrund an diesem Foto gar nicht trennbar.countObjects(src/count-objects.js) verwendet stattdessen örtlichen Kontrast: Der Ausschnitt wird auf 800 Bildpunkte Breite normiert (schmalere Ausschnitte bleiben unverändert — macht alle folgenden Maße unabhängig von der Kameraauflösung), in Graustufen gewandelt und mit einem Kastenfilter geglättet (unterdrückt feine Untergrundnarbung, über ein Summenbild für radius-unabhängige Laufzeit). Ein zweiter, deutlich größerer Kastenmittelwert liefert den örtlichen Hintergrund an jeder Stelle — das fängt ungleichmäßige Ausleuchtung ab. Ein Bildpunkt gilt als Objekt, wenn er um mehr als einen festen Betrag heller oder dunkler ist als sein örtlicher Hintergrund (beide Richtungen werden berechnet; es gewinnt die mit den meisten gefundenen Einzelflächen — Details siehe unten). Anschließend werden zusammenhängende Objektflächen ermittelt (Connected-Component-Labeling mit einer eigenen Arbeitsliste statt Rekursion, damit ein rund eine Viertelmillion Bildpunkte großer Ausschnitt nicht in den Stapelüberlauf läuft), winzige Flächen als Rauschen verworfen und nur Flächen ab einem festen Anteil der größten gefundenen Fläche behalten — bewusst relativ, nicht absolut, damit ein näher oder weiter weg gehaltenes Kamerabild die Zählung nicht verstellt. Auffällig große Flächen (mehrere berührende Teile) werden auf ein Vielfaches der typischen (Median-)Einzelteilgröße hochgerechnet. Details, alle verwendeten Schwellen und die Messung am echten Foto:.superpowers/sdd/counting-rework-report.md. -
Stapel-Zuweisung. Grün (Barcode) und Gelb (OCR) laufen ohne Eingabe durch; nur bei roter Konfidenz (nichts Eindeutiges erkannt, widersprüchliche Barcodes oder widersprüchliche unbekannte Barcodes ohne jede OCR-Kapazität) oder mehrdeutiger Stapelzuordnung fragt die App nach.
-
Sitzungsfortsetzung beim Start. Findet die App beim Laden eine in
localStoragegesicherte, nicht leere Sitzung vor, wird sie nicht stillschweigend übernommen, sondern zur Fortsetzung oder zum Verwerfen angeboten (askResumeSessioninsrc/ui/resume-dialog.js, verdrahtet überinitResumeOffer()insrc/main.js). Erst „fortsetzen“ stellt Stapel, Zähler und die „Zuletzt“-Zeile wieder her; „verwerfen“ löscht den gesicherten Stand und die App startet leer. -
Ersatzweg ohne Kamera. Lässt sich die Kamera nicht starten (z. B. verweigerte Berechtigung), bleibt die App bedienbar: eine dauerhaft sichtbare Schaltfläche „Bild auswählen“ öffnet stattdessen die native Dateiauswahl (
setFilePickerVisibleinsrc/ui/scan-view.js). Die App versucht danach nicht automatisch erneut, die Kamera zu starten - der Kamera-Hinweistext bleibt für den Rest der Sitzung stehen und wird nicht von der OCR-Verfügbarkeitsanzeige überschrieben.
Barcode- und OCR-Adapter sind gegen hängende Aufrufe abgesichert: Die
Erkennungs-Pipeline (src/pipeline.js) bricht einen Barcode-Versuch nach 10
Sekunden und einen OCR-Versuch nach 20 Sekunden ab und behandelt das wie ein
leeres Ergebnis, statt die App blockiert zu lassen. Diese Grenzen sind großzügig
bemessen (sie müssen auch das einmalige Laden der WebAssembly-/Sprachmodule
beim ersten Scan einer Sitzung abdecken) und keine Leistungserwartung.
Installation
npm install
Entwicklung
npm run dev
Der Server bindet an alle Interfaces; VCH stellt eine Preview-URL mit SSL
bereit. HTTPS ist Pflicht — Kamerazugriff (getUserMedia) verlangt eine
gesicherte Verbindung; über eine unverschlüsselte http://-Adresse verweigert
der Browser die Kamera grundsätzlich, unabhängig davon, ob die App selbst
korrekt funktioniert.
Tests
npm test
179 Tests, alle grün (Stand dieses Dokuments). Getestet werden ausschließlich
die reinen Module ohne Browser-Zugriff: Teilenummer-Decoder, Spec-Normalisierung
und toleranter Vergleich, OCR-Bildaufbereitung (Otsu-Schwellwert, jetzt in
threshold.js) und -Feldextraktion, Stapel-Zuweisung, die Erkennungs-Pipeline
samt Zeitgrenzen, Mehrdeutigkeitsbehandlung und dem additiven OCR-Rohtext
(rawText wird nur zurückgegeben, wenn die Texterkennung tatsächlich lief,
und beeinflusst nachweislich nie die Stapelzuordnung), die Sitzungssicherung
samt Prüfung eines wiederhergestellten Zustands (einschließlich
entry.rawText), die vier Scan-Funktionen (scan-modes.js — Codearten je
Funktion, DataMatrix/Aztec/PDF417 in „QR-Code") sowie die je Funktion
tatsächlich aufgerufenen Adapter (scan-recognition.js — Texterkennung läuft
nachweislich nie in „Strichcode"/„QR-Code", Barcode-Dekodierung nachweislich
nie in „Text erkennen"/„Zählen"). Dazu die Zähl-Berechnung selbst
(count-objects.js — leeres Bild, einzelne und mehrere getrennte Flächen,
verworfenes Rauschen, Hochrechnung berührender Teile ohne ein nur leicht
größeres Einzelteil zu verdoppeln, helle wie dunkle Objekte, ein Bild ohne
Bildpunkte). Dazu die reine Zusammenfassung der fünf Einzelmessungen einer
Zaehl-Aufnahme zu deren Median (count-capture.js — auch für den Fall
weniger als fünf verwertbarer Bilder, sowie eine leere Messreihe, die
regulär wirft statt stillschweigend NaN zu liefern). Kamera,
Barcode-/OCR-Adapter selbst, die Auswahl-Oberfläche und
die Verdrahtung in main.js laufen nur im echten Browser und werden dort
manuell geprüft (siehe „Am Gerät noch zu prüfen" unten) — node --test kennt
kein DOM.
Produktion
Zum lokalen Nachschauen ohne Passwort:
npm run build
npm run preview
preview hört auf PORT aus der Umgebung (Vorgabe 4173, falls PORT
nicht gesetzt ist).
Im Betrieb läuft stattdessen server.py — siehe nächster Abschnitt.
Passwortschutz
Die veröffentlichte Seite ist passwortgeschützt. Geprüft wird im Server,
nicht im Browser: Ohne gültiges Passwort gibt server.py nichts heraus —
weder die Seite noch das gebündelte Skript. Ein Passwortschutz allein im
Browser wäre wirkungslos, weil das Passwort dann im ausgelieferten Skript
stünde und dort mitgelesen werden könnte.
APP_PASSWORD=dein-passwort python3 server.py
- Das Passwort kommt ausschließlich aus der Umgebungsvariable
APP_PASSWORD(siehe.env.example). Es steht nicht im Quelltext. - Fehlt die Variable, startet der Server nicht und meldet das im Klartext. Das ist Absicht: Ein vergessener Eintrag soll auffallen, statt stillschweigend eine ungeschützte Seite ins Netz zu stellen.
- Abgefragt wird per HTTP-Basic-Auth. Der Browser fragt einmal pro Sitzung, nicht bei jedem Seitenaufruf — beim Sortieren wäre das sonst unbrauchbar.
- Der Benutzername ist beliebig; geprüft wird nur das Passwort. Beim Vergleich wird eine zeitkonstante Prüfung verwendet.
/healthzantwortet ohne Passwort mitok. Das braucht die Überwachung der Hosting-Umgebung, die den geschützten Dienst sonst für ausgefallen hielte. Der Pfad gibt nichts über die Anwendung preis.
Das Passwort wandert bei einer Basic-Auth-Anmeldung mit jeder Anfrage über die Leitung. Das ist unbedenklich, solange die Seite über HTTPS ausgeliefert wird — worauf du bei der Veröffentlichung achten solltest.
Technik
- Vanilla JavaScript (ES Modules), kein Framework
- Vite als Entwicklungsserver und Bündler
zxing-wasmzur Barcode-Dekodierung; welche Codearten gesucht werden, gibt die gewählte Funktion vor (src/scan-modes.js)tesseract.jsfür Texterkennungnode:testfür Tests, ohne zusätzliche Test-Bibliothek
Aufbau
| Datei | Verantwortung |
|---|---|
src/spec.js |
Spec-Objekt, bekannte Werte, Fingerabdruck, toleranter Vergleich (Verwechslungstabelle für OCR-Fehler) |
src/pn-tables.js |
Herstellertabellen für den Teilenummer-Decoder |
src/pn-decoder.js |
Teilenummer → Spec-Felder |
src/ocr-extract.js |
OCR-Rohtext → Spec-Felder |
src/session.js |
Stapel halten, vorschlagen, buchen, umsortieren, zurücknehmen — inklusive der aus den Einträgen abgeleiteten, je Stapel bekannten Barcode-Inhalte (stack.codes), die vor dem Vergleich der technischen Angaben über die Zuordnung entscheiden, sofern diese Angaben nicht widersprechen |
src/pipeline.js |
Barcode → Teilenummer → OCR → Ampelfarbe, inkl. Zeitgrenzen, Mehrdeutigkeitsbehandlung und Kurzschluss über einen bereits bekannten Barcode-Inhalt (deps.isKnownCode) — kennt keine Scan-Funktionen; liefert zusätzlich (additiv) den ungefilterten OCR-Rohtext (rawText), leer, wenn keine Texterkennung lief |
src/scan-modes.js |
Die vier Scan-Funktionen (Strichcode, QR-Code, Text erkennen, Zählen): Kennung, deutsche Beschriftung, gelesene Codearten, laufende Codesuche ja/nein, Texterkennung ja/nein — einzige Quelle, sowohl für die Auswahl-Oberfläche als auch für main.js. „Zählen" läuft wie „Text erkennen" auf Knopfdruck (continuousSearch: false) und braucht dafür kein eigenes Merkmal mehr |
src/scan-recognition.js |
Baut die an recognize() übergebenen Adapter anhand der gewählten Funktion: liest eine Funktion keine Codearten (leeres barcodeFormats, bei „Text erkennen" und „Zählen"), liefert die Barcode-Dekodierung sofort eine leere Liste ohne zxing-wasm anzustoßen; nur bei useOcr läuft die echte Texterkennung, sonst liefert sie sofort leeren Text ohne Tesseract anzustoßen (in „Zählen" ruft recognize() im normalen Betrieb ohnehin nicht auf — siehe count-capture.js) |
src/count-capture.js |
Reine Berechnung für die Aufnahme in Funktion „Zählen": bildet aus den (bis zu fünf) Einzelmessungen einer Aufnahme (countObjects() je Bild) deren Median (combineCaptureCounts) — robust gegen ein einzelnes verwackeltes oder unscharfes Bild, bleibt auch bei weniger als fünf verwertbaren Bildern sinnvoll |
src/threshold.js |
Otsu-Schwellwertbestimmung (Graustufen, Histogramm, Schwellwert) — reines Modul ohne Browser-Zugriff, aus ocr.js herausgezogen; gemeinsame Grundlage für preprocess() (ocr.js) und countObjects() (count-objects.js) |
src/count-objects.js |
Reine Berechnung für Funktion „Zählen": zählt zusammenhängende Objektflächen in einem Bildausschnitt über örtlichen Kontrast (Normierung auf 800 Bildpunkte Breite, Glättung und örtlicher Hintergrund je über Kastenfilter/Summenbild, Maske aus geglättetem Bild vs. örtlichem Hintergrund ± Marge, beide Polaritäten, Connected-Component-Labeling mit eigener Arbeitsliste, Rauschfilter, Massstab relativ zur größten Fläche, Hochrechnung berührender Teile über den Flächen-Median) — nutzt threshold.js/Otsu bewusst nicht mehr (siehe „Funktionsweise" oben) |
src/storage.js |
Absturzschutz der laufenden Sitzung: sichert und lädt aus localStorage, verwirft beim Laden jeden in sich unstimmigen Zustand vollständig (siehe unten); entry.rawText ist wie entry.codes optional und wird bei Fehlen als leerer Rohtext wiederhergestellt |
src/camera.js |
Kamerastart, Einzelbildaufnahme (herunterskaliert, für die Dateiauswahl), Rahmenausschnitt in voller Auflösung (grabFrameRegion, für die laufende Barcode-Suche, „Modul scannen" in „Text erkennen" und jedes der fünf Bilder einer Aufnahme in „Zählen"), Bilddatei-Ersatzweg |
src/barcode.js |
Adapter zu zxing-wasm; decodeBarcodes(imageData, formats) bekommt die Codearten übergeben, ohne Angabe wie bisher (Code128 + DataMatrix) |
src/ocr.js |
Bildaufbereitung (Otsu, über threshold.js) und Adapter zu tesseract.js; Zeichen-Whitelist deckt Groß- und Kleinbuchstaben, Ziffern sowie übliche Etiketten-Sonderzeichen ab |
src/ui/scan-view.js |
Scan-Ansicht: Kamera-Vorschau, antippbare Anzeige der gewählten Funktion (Wechsel), eine gemeinsame Aufnahme-Schaltfläche für beide Knopfdruck-Funktionen (sichtbar in „Text erkennen" und „Zählen", Wortlaut je nach Funktion und Zustand über setCaptureLabel), große Zählanzeige samt Diagnosezeile (nur in „Zählen" sichtbar), Stapel-Leiste, „Zuletzt"-Zeile, Ersatzweg-Schaltfläche bei fehlender Kamera |
src/ui/mode-dialog.js |
Vollbild-Auswahl der Scan-Funktion vor dem Start und beim Wechsel: vier große Flächen, eine je Funktion aus src/scan-modes.js |
src/ui/result-overlay.js |
Treffer-Rückmeldung (grün/gelb): blendet sich in „Strichcode"/„QR-Code" nach kurzer Zeit selbst aus; in „Text erkennen" bleibt sie stehen, zeigt den vollen OCR-Rohtext und wartet auf eine Eingabe, bevor sie schließt |
src/ui/ambiguous-dialog.js |
Rot-Dialog bei roter Konfidenz oder mehrdeutiger Stapelzuordnung |
src/ui/resume-dialog.js |
Dialog beim Start: gesicherte Sitzung fortsetzen oder verwerfen — läuft vor der Funktionswahl |
src/ui/session-list.js |
Sitzungsliste: Stapel-Übersicht, Umsortieren, Entfernen, Sitzung beenden, Anzeige des vollständigen OCR-Rohtexts je Eintrag (sofern vorhanden) |
src/ui/describe-spec.js |
Gemeinsame Kurzbeschreibung eines Specs (Kapazität, Rank, Geschwindigkeit, Bauform), wahlweise mit Platzhaltern für fehlende Felder; von Treffer-Rückmeldung, „Zuletzt"-Zeile und Sitzungsliste gemeinsam genutzt |
src/main.js |
Verdrahtung aller Module zur lauffähigen App |
src/styles.css |
Farbvariablen (Grün/Gelb/Rot der Ampel-Rückmeldung), Layout des Kamera-Vollbilds samt Zielrahmen, Stapel-Leiste und Aktionsknöpfe sowie die Overlays für Treffer-Rückmeldung, Rot-Dialog und Sitzungsliste |
server.py |
Auslieferung im Betrieb: statischer Server für dist/ mit Passwortabfrage vor jeder Datei, plus passwortfreier Gesundheitspfad /healthz. Nur Python-Standardbibliothek, keine zusätzliche Abhängigkeit |
.vch/deploy.yaml |
Bau- und Startbefehl sowie Gesundheitspfad für die Hosting-Umgebung |
spec, pn-decoder, ocr-extract, session, pipeline, storage,
scan-modes, scan-recognition, threshold, count-objects und
count-capture sind reine Funktionen ohne Browser-Zugriff (kein window,
document oder localStorage direkt) und deshalb vollständig mit
node:test prüfbar.
camera.js, barcode.js, ocr.js und src/ui/ brauchen einen echten
Browser und werden nur manuell geprüft.
Sitzungssicherung im Detail
src/storage.js prüft eine aus localStorage geladene Sitzung gründlich,
bevor sie übernommen wird: Stapel- und Eintragslisten müssen die erwartete
Form haben, Stapelkennungen und Eintragsnummern müssen jeweils eindeutig
sein, jeder Eintrag muss auf einen existierenden Stapel zeigen, und
nextEntryId muss größer sein als jede vorhandene Eintragsnummer. Trifft
auch nur eine dieser Bedingungen nicht zu, wird die gesamte gespeicherte
Sitzung verworfen (die App startet leer), statt mit einem halb kaputten
Zustand lautlos weiterzuarbeiten. Der gespeicherte Stapelzähler selbst wird
nie übernommen, sondern beim Laden immer neu aus der tatsächlichen Zahl der
zugeordneten Einträge berechnet — genauso die Codemenge eines Stapels
(stack.codes): Sie wird nie aus dem gesicherten Wert übernommen, sondern
stets aus den Codes der ihm tatsächlich zugeordneten Einträge (entry.codes)
neu zusammengesetzt, dieselbe Ableitung, die session.js nach jedem
Umsortieren oder Entfernen eines Eintrags vornimmt. Sind stack.codes bzw.
entry.codes vorhanden, werden sie streng geprüft (Liste von
Zeichenketten); ein gesicherter Stand aus einer Fassung vor dieser Erweiterung
ohne diese Felder gilt dagegen nicht als unstimmig, sondern wird beim Laden
als Stapel bzw. Eintrag ohne bekannte Codes wiederhergestellt.
Nach demselben Muster ist entry.rawText (der volle OCR-Rohtext, siehe
„Funktionsweise" oben) optional: Ist er vorhanden, muss er eine Zeichenkette
sein; ein gesicherter Stand aus einer Fassung vor dieser Erweiterung ohne
dieses Feld gilt nicht als unstimmig und wird beim Laden als Eintrag ohne
Rohtext (leere Zeichenkette) wiederhergestellt. Anders als stack.codes wird
entry.rawText beim Laden nicht neu abgeleitet — er hängt an genau diesem
Eintrag und fließt in keine Stapel-Berechnung ein.
Grenzen
- Keine Bestandsführung über Sitzungen hinweg, kein Export. Die Sicherung in
localStorageist ausdrücklich nur ein Absturzschutz für die laufende Sitzung, keine dauerhafte Datenhaltung. - Das Laden der Seite braucht eine Verbindung; das Sortieren selbst nicht (nach dem Laden läuft alles lokal im Browser).
- Der Codeabgleich (siehe oben) weiß nicht, ob ein gelesener Barcode-Inhalt
tatsächlich eine Teilenummer ist. Trägt ein Etikett daneben noch eine
Los- oder Wiederverkäufer-Kennung und teilen zwei technisch verschiedene
Module dieselbe, würde ein reiner Codetreffer sie fälschlich zusammenführen.
Dagegen schützt, dass ein Codetreffer allein nie genügt: Ein Stapel ist über
einen Code nur dann Kandidat, wenn die technischen Angaben ihm zusätzlich
nicht widersprechen (
specsCompatible, sieheproposeAssignmentinsrc/session.js) — widerspricht der Stapel trotz passendem Code, fällt das Modul auf einen eigenen Stapel zurück, statt lautlos falsch einsortiert zu werden. - Der Teilenummer-Decoder kennt bisher nur das Samsung-DDR4-Schema. Unbekannte Schemata sind kein Fehler — sie führen automatisch zum OCR-Weg, und selbst wenn dieser keine Kapazität findet, genügt die exakt gelesene Teilenummer allein für Grün (siehe „Funktionsweise“ oben). Nur Kapazität, Bauform, Rank und Geschwindigkeit hängen am Tabelleneintrag — die Wiedererkennung eines bereits erfassten Moduls über seinen Barcode-Inhalt nicht.
- Der Teilenummer-Decoder ist nur teilweise gegen reale Module geprüft.
Belegt ist ausschließlich der Samsung-Eintrag
A8K40(64 GB, 4DRx4) mit dem GeschwindigkeitscodeCRC, anhand des ReferenzmodulsM386A8K40BM1-CRC4Y. Alle übrigen Einträge insrc/pn-tables.js— die Bauform-Codes (378,391,393,386,471,474) und die übrigen Geschwindigkeitscodes (CPB,CTD,CVF,CWE) — stammen aus der veröffentlichten Samsung-Systematik und wurden nicht gegen ein reales Etikett bestätigt. Hynix- und Micron-Module haben noch gar keinen Tabelleneintrag und laufen vollständig über den OCR-Weg. Ein falscher Tabelleneintrag fällt auf dem Barcode-Weg nicht automatisch auf, weil dort keine Texterkennung gegenläuft, gegen die er widersprechen könnte — die Validierung braucht deshalb echte Module, keine Code-Prüfung. - Farb- und Schriftgestaltung ist bewusst schlicht gehalten und kann nach dem ersten Einsatz am Tisch nachgezogen werden.
- Der volle OCR-Rohtext (
rawText) dient ausschließlich der Anzeige für den Nutzer (Treffer-Rückmeldung, Sitzungsliste). Die Stapelzuordnung stützt sich bewusst weiterhin ausschließlich auf die daraus abgeleiteten, verstandenen Spec-Felder — roher Erkennungstext schwankt zwischen Aufnahmen (Zeilenumbrüche, zusätzlich erkannte Wörter, Groß-/ Kleinschreibung, …) und würde als Gruppierungsmerkmal für praktisch jedes Modul einen eigenen Stapel erzeugen. - Funktion „Zählen" ist eine Schätzung, keine exakte Zählung — sie wird
ungenau, wenn eine der folgenden Bedingungen zutrifft:
- Der Untergrund muss sich abheben. Das Verfahren erkennt Fundstücke über den örtlichen Kontrast zu ihrer unmittelbaren Umgebung (siehe „Funktionsweise" oben) — es braucht also eine Stelle, an der sich das Fundstück lokal von dem unterscheidet, was um es herum liegt. Ein Fundstück, das nahezu dieselbe Helligkeit wie der Tisch/das Leder darunter hat, wird nicht zuverlässig gefunden.
- Gleichmäßige Ausleuchtung hilft. Der örtliche Hintergrund wird aus einem Fenster um jeden Bildpunkt gebildet und fängt einseitigen Lichteinfall dadurch besser ab als ein einzelner, fester Schwellwert für das ganze Bild. Sehr harte Schlagschatten oder Reflexe können trotzdem eigene, dem Fundstück ähnliche Kontrastflächen erzeugen (siehe „mehrere gefundene Flächen" unten) und die Zählung verfälschen.
- Auseinandergelegt zählt besser als aufgehäuft/berührend. Mehrere Teile, die sich berühren, bilden eine einzige zusammenhängende Fläche. Die App rechnet diese über die typische Einzelteilgröße (Median der gefundenen Flächen) auf ein Vielfaches hoch, aber je unregelmäßiger sich die Teile überlappen (z. B. mehrere Schrauben, die sich gegenseitig teilweise verdecken statt sich nur zu berühren), desto ungenauer wird die hochgerechnete Fläche — und je dichter die Teile gedrängt liegen, desto eher sieht das Umgebungsfenster (siehe oben) an ihrer eigenen Stelle vor allem Nachbarteile statt echten Untergrund. Liegen Teile übereinander gestapelt statt nebeneinander ausgelegt, sieht die Kamera von oben nur die Fläche des obersten Teils — verdeckte Teile werden nicht mitgezählt.
- Stark unterschiedlich große Teile verfälschen die Hochrechnung. Die Hochrechnung setzt voraus, dass die meisten Fundstücke ungefähr gleich groß sind (der Median dient als Maßstab für „ein Teil"). Liegen im selben Rahmen sowohl deutlich größere als auch deutlich kleinere Teile derselben Sorte (oder gar unterschiedliche Teile gemischt), kann die Rauschschwelle ein tatsächliches kleines Teil verwerfen oder die Hochrechnung ein einzelnes großes Teil als mehrere zählen.
- Details, die verwendeten Schwellenwerte, ihre Begründung und die
Messung am echten Foto (~20 Festplattenschrauben auf Leder, für das
das alte Otsu-basierte Verfahren 76712 statt rund zwanzig meldete)
stehen in
.superpowers/sdd/counting-rework-report.md.
Herstellertabellen erweitern
src/pn-tables.js ist tabellengesteuert. Ein neuer Hersteller oder ein neuer
Dichte-/Geschwindigkeitscode braucht einen Eintrag mit pattern,
formFactor, density und speed — keine Codeänderung an pn-decoder.js.
Vorgehen für jedes real vorliegende Modul:
- Hersteller-Teilenummer vom Etikett ablesen (Barcode oder Klartext) sowie die dazugehörige Klartextzeile mit Kapazität, Rank/Bauform und Geschwindigkeit.
- Einen Testfall in
test/pn-decoder.test.jsergänzen, der die erwarteten Spec-Felder für genau diese Teilenummer festhält. - Den passenden Tabelleneintrag (bzw. die passende Zeile in einer
bestehenden Tabelle) in
src/pn-tables.jsergänzen, bis der Testfall grün ist. - Den Kommentar am Tabellenkopf aktualisieren, welche Einträge damit belegt sind.
Ohne reale Module bleiben unbestätigte Einträge unbestätigt — sie sollten nicht "auf Verdacht" ergänzt werden, weil ein falscher Eintrag auf dem Barcode-Weg (siehe „Grenzen") nicht mehr auffällt.
Am Gerät noch zu prüfen
Diese Umgebung hat keinen Browser und kein Handy. Die folgenden Punkte
wurden während der Umsetzung deshalb nur durch Quelltext-Lektüre, node --check, npm test und npm run build abgesichert, aber nie am echten
Gerät gesehen. Sie sollten vor dem produktiven Einsatz am Tisch geprüft
werden:
Kamera und Aufnahme
- Preview-URL auf dem Handy öffnen (muss
https://sein), Rückkamera-Bild erscheint im Vorschaubereich; die Statuszeile bleibt leer, solange Kamera und Texterkennung verfügbar sind. - Verweigerte Kamera-Berechtigung: verständliche Fehlermeldung erscheint und die Aufnahme-LED des Geräts erlischt tatsächlich wieder.
- Aufnahme-Knopf antippen, bevor das Kamerabild bereit ist: verständliche Meldung statt technischer Fehler.
- Datei-Auswahl als Ersatzweg (ohne Kamera) öffnet den nativen Dialog und hinterlässt keine leere Fläche im Layout.
Funktionswahl
- Erster Start ohne gesicherte Sitzung: Auswahl mit vier großen Flächen („Strichcode", „QR-Code", „Text erkennen", „Zählen") erscheint, bevor die Kamera startet — kein Kamerabild sichtbar, solange keine Funktion gewählt ist.
- Erster Start mit gesicherter Sitzung: erst die Frage „Gesicherte Sitzung gefunden" (fortsetzen/verwerfen), erst danach die Funktionswahl.
- „Strichcode" wählen: laufende Suche erkennt Code-128/Code-39/EAN/UPC/…, kein „Modul scannen"-Knopf sichtbar, Zielrahmen hebt sich bei erkanntem Code hervor.
- „QR-Code" wählen und ein Etikett mit dem eigenen DataMatrix-Code vor die Kamera halten: Rahmen hebt sich hervor, Treffer wird gebucht (DataMatrix liest diese Funktion jetzt mit). Einen echten QR-Code vor dieselbe Funktion halten: ebenfalls Treffer.
- „Text erkennen" wählen: kein automatisches Hervorheben des Rahmens (er bleibt durchgehend schlicht), „Modul scannen"-Knopf sichtbar und löst die Texterkennung aus. Der Rahmen ist dort trotzdem wirksam: nur der Bildausschnitt innerhalb des Rahmens wird gelesen (nicht das ganze Kamerabild) — mit Text außerhalb des Rahmens auf demselben Etikett prüfen, dass er nicht erkannt wird, während Text innerhalb des Rahmens vollständig erscheint.
- Anzeige der gewählten Funktion in der Scan-Ansicht antippen: Auswahl erscheint erneut, nach der Wahl gilt der Wechsel sofort — laufende Suche startet/stoppt, Knopf erscheint/verschwindet, ohne die Seite neu zu laden.
- Anzeige der gewählten Funktion aus rund einem Meter Entfernung lesbar.
Barcode- und OCR-Erkennung
- Samsung-Referenzmodul in Funktion „Strichcode" scannen:
M386A8K40BM1-CRC4Ywird korrekt als Teilenummer übernommen, grüne Rückmeldung mitSTAPEL A,64GB 4DRx4 PC4-2400 LRDIMM. - In Funktion „Text erkennen" ein Etikett fotografieren und „Modul scannen"
antippen: die Otsu-Aufbereitung liefert auf einem echten, glänzenden
Etikettenfoto tatsächlich brauchbaren Text (bisher nur an synthetischen
Testbildern geprüft, nie an einem echten Foto). Prüfen, dass die
Rückmeldung dabei den vollständigen erkannten Text zeigt (Groß- und
Kleinbuchstaben, nicht nur die von der App verstandenen Felder wie
32GB 2Rx4 PC4-2666), stehen bleibt, bis sie weggetippt wird, und bei langem Text lesbar bleibt (per Scrollen erreichbar, wächst nicht aus dem Bildschirm heraus). Danach in der Sitzungsliste nachsehen, dass derselbe Rohtext beim Eintrag zum Nachlesen erscheint. - Da der Bildausschnitt für die Texterkennung jetzt deutlich größer ist als
das bisher übergebene, auf 1280 Pixel herunterskalierte Vollbild
(
grabFrameRegionstattgrabFrame, siehe „Funktionsweise"), dauert ein einzelner Erkennungsversuch länger als vorher — beobachten, wie lange ein normaler Scan auf einem durchschnittlichen Handy tatsächlich braucht, und ob er dabei spürbar unter der 20-Sekunden-Zeitgrenze der Pipeline bleibt (siehe dazu auch den folgenden Punkt zur Ladezeit des Tesseract-Arbeiters, die zusätzlich in dieselbe Zeitgrenze fällt). - Ladezeit des WASM-Barcode-Moduls (
zxing-wasm) beim allerersten Scan einer Sitzung in Funktion „Strichcode" oder „QR-Code" beobachten — bleibt sie deutlich unter der 10-Sekunden-Zeitgrenze der Pipeline, und braucht ein zweiter, schnell nachfolgender Scan nicht erneut die volle Ladezeit (Beleg, dass die Vorbereitung tatsächlich nur einmal läuft)? In Funktion „Text erkennen" darf dieses Laden dagegen gar nicht erst anlaufen, da dort niedecodeBarcodesaufgerufen wird. Zählen (Aufnahme statt Dauerbetrieb) - „Zählen" wählen, Kamera auf ausgelegte Kleinteile richten (z. B. silberne Festplattenschrauben auf dunklem Untergrund): Es erscheint keine Zahl und keine fortlaufende Aktualisierung, sondern eine gut erreichbare Schaltfläche mit der Aufschrift „Zählen". Kein roter Dialog, keine Treffer-Rückmeldung, keine Stapel-Zuweisung — der Zielrahmen bleibt sichtbar und zeigt, was beim nächsten Antippen gezählt wird.
- „Zählen" antippen: Für rund eine Sekunde zeigt die Statuszeile „zähle …“, danach erscheint eine große Zahl im Bild und bleibt stehen — sie aktualisiert sich nicht von selbst weiter. Die Schaltfläche trägt jetzt die Aufschrift „Nochmal zählen".
- Während der rund einen Sekunde Kamera und Teile ruhig halten (leichte Bewegung zwischendurch simulieren) und danach prüfen, dass das Ergebnis plausibel bleibt — die App nimmt in dieser Zeit fünf Bilder auf und zeigt deren Median.
- Die Zahl antippen: Diagnosezeile blendet sich ein und zeigt (in dieser
Reihenfolge)
Roh: …,Messungen: …(die fünf Einzelmessungen dieser Aufnahme, z. B.17, 18, 19, 18, 20),Bild: …,Flächen: …,Größte Fläche: …,Typische Größe: …,Art: …,Dauer: …. Nochmaliges Antippen blendet sie wieder aus. Prüfen, dass die fünf Messungen tatsächlich eng beieinanderliegen, wenn die Teile ruhig lagen, und spürbar streuen, wenn während der Aufnahme bewegt wurde. - „Nochmal zählen" antippen: neue Aufnahme, neues Ergebnis ersetzt das alte vollständig (Zahl und Diagnosezeile).
- Zur Funktionswahl wechseln und zurück zu „Zählen": Zahl und Diagnosezeile sind zurückgesetzt (nichts angezeigt), Schaltfläche zeigt wieder „Zählen" statt „Nochmal zählen". Dasselbe beim Wechsel zu einer anderen Funktion und zurück.
- Zugänge zur Sitzungsliste und zum Funktionswechsel bleiben auch in dieser Funktion erreichbar (Anzeige der Funktion antippen, Stapel-Leiste antippen) — außer während die rund einssekündige Aufnahme selbst läuft, genau wie bei einem laufenden Scan in „Text erkennen".
- Aufnahme antippen, bevor das Kamerabild bereit ist (z. B. gleich nach dem Start): verständliche Meldung „Zählen nicht möglich — Kamerabild noch nicht bereit" statt Absturz oder stiller Nichtreaktion.
- Gegenprobe der Grenzen (siehe „Grenzen" oben): Teile eng aneinanderlegen (Hochrechnung), Teile stapeln (nur oberste Schicht zählt), einseitige Beleuchtung, geringer Kontrast zum Untergrund — beobachten, wo die Zahl spürbar daneben liegt, bisher nur an synthetischen Testbildern geprüft, nie an einem echten Foto.
- Verbindung während des allerersten Scans einer Sitzung unterbrechen (WASM lädt per CDN), danach mit wiederhergestellter Verbindung erneut scannen: Das muss einen echten neuen Ladeversuch auslösen statt dauerhaft mit demselben Fehler zu scheitern.
- Ladezeit des Tesseract-Arbeiters beim ersten Antippen von „Modul scannen"
in Funktion „Text erkennen" beobachten — bleibt sie auf einem normalen
Handy deutlich unter der 20-Sekunden-Zeitgrenze der Pipeline? In den
Funktionen „Strichcode"/„QR-Code" darf dieses Laden nie anlaufen, auch
nicht bei einem gänzlich unbekannten Etikett, da
runOcrdort nie aufgerufen wird. - Verfügbarkeitsanzeige der Texterkennung: bleibt nach einem erfolgreichen Ladevorgang dauerhaft "verfügbar", springt nach einem erzwungenen Fehlschlag (z. B. Flugmodus beim ersten Laden) beim nächsten Erfolg wieder darauf zurück?
- Stichprobe, ob die Zeichen-Whitelist der Texterkennung (Groß-/ Kleinbuchstaben, Ziffern, übliche Satz-/Sonderzeichen) auf echten Etiketten keine tatsächlich benötigten Zeichen ausschließt, und ob die Erkennung der Codeteile (Kapazität, Rank, Geschwindigkeit, Teilenummer) durch die jetzt mögliche Groß-/Kleinschreibung noch verlässlich genug bleibt.
- Funktion „Strichcode"/„QR-Code": kein passender Code im Bild führt zu Rot-Dialog (statt Fehler oder Absturz) — hier ohne jeden OCR-Versuch. Funktion „Text erkennen": kein verwertbarer OCR-Text führt ebenfalls zu Rot, hier ohne jeden Barcode-Versuch.
- In Funktion „Strichcode" ein Modul mit unbekanntem Nummernschema (z. B. ein Hynix-Modul) scannen: grüne Rückmeldung statt Rot, auch wenn keine Kapazität abgeleitet werden kann (die Texterkennung ist in dieser Funktion ohnehin stumm geschaltet und liefert nie eine Kapazität nach). Dasselbe Modul ein zweites Mal scannen: landet auf demselben Stapel.
- Etikett mit zwei Barcodes (Teile- und Seriennummer) mehrfach scannen: beide Scans landen auf demselben Stapel, obwohl die Seriennummer bei realen Modulen nie identisch ist — das belegt, dass die Teilenummer und nicht die Seriennummer die Zuordnung trägt.
Bedienung und Anzeige
- Zielrahmen liegt sinnvoll über dem Kamerabild,
object-fit: coverfüllt es passend. - Stapel-Leiste (
A: 12,B: 4) aus rund einem Meter Entfernung mit einer Hand lesbar. - In „Strichcode"/„QR-Code": Grüne/gelbe Rückmeldung erscheint nach dem Scan und verschwindet nach rund 1200 ms von selbst; bei zwei Scans deutlich unter 1200 ms Abstand bleibt jeweils nur eine Rückmeldung sichtbar und die App bleibt bedienbar.
- In „Text erkennen": Rückmeldung bleibt stehen, bis sie über die „weiter"-Schaltfläche (mindestens 56px hoch) weggetippt wird — kein automatisches Ausblenden. Ein weiterer Scan, bevor die vorherige Rückmeldung weggetippt wurde, ersetzt sie sofort durch die neue, ohne die App dauerhaft zu sperren.
- Alle Bedienflächen (Scan-, Rückgängig-, Stapel-Knöpfe) mit dem Daumen erreichbar, während die andere Hand das Modul hält.
- Rückgängig-Knopf: Screenreader liest "Letzten Scan zurücknehmen" vor.
- Rot-Dialog bei Mehrdeutigkeit: vier klar unterscheidbare Flächen ("Stapel A/B …", "neuer Stapel", "nochmal scannen"); bei vielen Stapel-Kandidaten bleibt alles per Scrollen erreichbar, ohne dass die Seite dahinter mitrollt; Tastatur-/Screenreader-Fokus bleibt innerhalb des Dialogs.
Sitzung
- Ein Modul zweimal scannen: beide Male derselbe Stapel, Zähler steigt.
- Rücknahme-Fläche nimmt genau den zuletzt erfassten Eintrag zurück, Zähler sinkt entsprechend.
- Seite neu laden während einer laufenden Sitzung: Dialog „Gesicherte Sitzung gefunden“ erscheint; erst nach „fortsetzen“ bleiben Stapel und Zähler erhalten und die „Zuletzt“-Zeile zeigt wieder den tatsächlich letzten Eintrag; „verwerfen“ führt zu einem leeren Start.
- Sitzungsliste öffnen, Eintrag umsortieren, Eintrag entfernen: Ansicht baut sich korrekt neu auf.
- "Sitzung beenden": Ansicht wird leer, und ein anschließendes Neuladen stellt keine alte Sitzung wieder her; ein danach neu gescanntes Modul wird aber wieder normal gegen Neuladen abgesichert.
- Schnelles Mehrfachtippen auf die Stapel-Leiste öffnet nur eine Sitzungsliste, kein Übereinanderlegen mehrerer Listen.