Funktionstabelle, Ablaufbeschreibung, Aufbau-Tabelle (threshold.js, count-objects.js), Testzahl (165), neuer Grenzen-Abschnitt (beruehrende/ gestapelte Teile, ungleichmaessige Ausleuchtung, geringer Kontrast, stark unterschiedliche Teilegroessen) sowie ein Geraete-Pruefpunkt fuer "Zählen". Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
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# RAM-Sortierhilfe
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Browser-App, die per Handykamera gebrauchte Server-RAM-Module erkennt und
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beim physischen Sortieren am Tisch anleitet: Modul vor die Kamera halten, die
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App nennt den Stapel.
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Vor dem Scannen wählt der Nutzer eine von vier Funktionen — Strichcode,
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QR-Code, Text erkennen oder Zählen (siehe „Funktionsweise" unten). Jede
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Funktion nutzt ausschließlich ihre eigene Quelle; anders als früher weicht die
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App nicht mehr automatisch auf Texterkennung aus, wenn kein Code gefunden
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wird. Die vierte Funktion, „Zählen", gehört nicht zum eigentlichen Sortieren:
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Sie bucht nichts, sondern zeigt beim Auslegen von Kleinteilen (z. B.
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Festplattenschrauben) fortlaufend deren Anzahl an.
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Zwei Module gelten als zusammengehörig, wenn sie denselben Barcode-Inhalt
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tragen — ein Barcode ist exakt gelesen, das ist der zuverlässigste Maßstab.
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Jeder Stapel führt dafür die Menge der Barcode-Zeichenketten, die bei seinen
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*aktuell* ihm zugeordneten Modulen gelesen wurden (`stack.codes`); diese Menge
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wird nicht angesammelt, sondern aus den Codes der zugeordneten Einträge
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(`entry.codes`) abgeleitet — genau wie der Stapelzähler (siehe „Sitzungssicherung
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im Detail" unten). Sortiert der Nutzer ein Modul um oder entfernt es, verliert
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der alte Stapel dessen Codes deshalb sofort wieder; ein bereinigter Fehler
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zieht kein weiteres Modul mehr fälschlich an. Trägt ein neu gescanntes Modul
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einen Code, den ein Stapel bereits kennt, ist dieser Stapel Kandidat — aber
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nur, wenn die technischen Angaben beider Seiten sich dabei nicht widersprechen
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(`specsCompatible` in `src/spec.js`, siehe unten); ein Codetreffer allein
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genügt nicht, sonst könnte ein Code, der gar keine Teilenummer ist, zwei
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technisch verschiedene Module zusammenführen (siehe „Grenzen"). Genau ein
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solcher Kandidat gehört dorthin, auch wenn die technischen Angaben
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unvollständig sind (`proposeAssignment` in `src/session.js`). Auf Etiketten
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stehen oft zwei Codes, von denen einer die Seriennummer ist, die bei jedem
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Modul anders ist: Sie läuft beim Codeabgleich einfach ins Leere, während die
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danebenstehende Teilenummer trägt — kein Sonderfall, nur eine Konsequenz des
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Mengenvergleichs.
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Kennt kein Stapel einen der gelesenen Codes ohne Widerspruch (typischerweise
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beim ersten Modul eines neuen Stapels, aber auch dann, wenn ein Codetreffer an
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der Widerspruchsprüfung scheitert), vergleicht die App stattdessen über alle
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Merkmale, die
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bei Modul und Stapel bekannt sind — Kapazität, Bauform, Rank, Geschwindigkeit
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und, sofern gelesen, Hersteller-Teilenummer (`specsCompatible` in
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`src/spec.js`); ein auf einer Seite fehlendes Merkmal wird dabei übersprungen,
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nicht als Widerspruch gewertet. Ein Stapel gilt dabei nur als Kandidat, wenn
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er mit dem Modul mindestens ein tatsächlich erkanntes Merkmal teilt
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(`sharesSetField` in `src/session.js`) — ein Stapel ganz ohne erkannte Angaben
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(etwa aus einem manuell entschiedenen Rot-Fall) ist deshalb nie automatisch
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treffend, sonst würde er lautlos jedes folgende Modul an sich ziehen. Passt
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danach genau ein Stapel, wird das Modul zugewiesen; passen mehrere oder mehrere
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über einen bekannten Code, fragt die App nach. Das hat eine bewusst in Kauf
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genommene Folge: Konnte die Teilenummer nicht gelesen werden — der häufige
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Fall bei überklebten oder beschädigten Etiketten — und passt anhand der
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übrigen Merkmale nur ein Stapel, landet das Modul dort, auch wenn seine
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tatsächliche Teilenummer eine andere wäre. Diese Abwägung ist Absicht: Ohne
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sie müsste die App bei jedem zweiten Modul nachfragen, sobald die
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Texterkennung keine Teilenummer liefert.
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Die Erkennung läuft vollständig lokal im Browser — kein Server, keine Cloud,
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keine Daten verlassen das Gerät.
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## Funktionsweise
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0. **Funktion wählen.** Vor dem ersten Scan (und jederzeit erneut über die
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antippbare Anzeige in der Scan-Ansicht) wählt der Nutzer eine von vier
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Funktionen. Kennung, Beschriftung, gelesene Codearten und Verhalten stehen
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ausschließlich in `src/scan-modes.js` — es gibt keine zweite Stelle, an der
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das steht:
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| Funktion | Liest | Laufende Suche/Zählung | Texterkennung |
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|---|---|---|---|
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| **Strichcode** | Code128, Code39, Code93, ITF, EAN-13, EAN-8, UPC-A, UPC-E, Codabar | ja (Codesuche) | nein |
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| **QR-Code** | QRCode, MicroQRCode, RMQRCode, DataMatrix, Aztec, PDF417 | ja (Codesuche) | nein |
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| **Text erkennen** | keine Codes | nein | ja, auf Knopfdruck |
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| **Zählen** | keine Codes | ja (Zählung, keine Buchung) | nein |
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„QR-Code" heißt auf Wunsch des Auftraggebers „QR-Code", liest aber bewusst
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nicht nur QR-Varianten, sondern auch DataMatrix, Aztec und PDF417. Der
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Grund: Die 2D-Codes auf den RAM-Etiketten sind DataMatrix, nicht QR — eine
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auf QR beschränkte Funktion fände auf dieser Ware nichts. Die interne
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Kennung heißt weiterhin `qrcode` (aus historischen Gründen, siehe
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`src/scan-modes.js`), und der Name ist Absicht — es ist der Wunsch des
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Auftraggebers für seinen Sprachgebrauch.
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„Modul scannen" erscheint nur in „Text erkennen" — in „Strichcode" und
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„QR-Code" sucht die App ohnehin laufend, ein Knopf ohne Texterkennung hätte
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dort nichts zu tun. Der Zielrahmen hebt sich in „Strichcode" und „QR-Code"
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hervor, sobald ein passender Code im Bild ist; in „Text erkennen" bleibt er
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schlicht, weil dort nichts laufend erkannt wird. Trotzdem ist der Rahmen
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auch dort wirksam: „Modul scannen" liest genau den Bildausschnitt innerhalb
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des Rahmens, in voller Kameraauflösung, nicht mehr das gesamte,
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heruntergerechnete Kamerabild (`grabFrameRegion` in `src/camera.js` —
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derselbe Ausschnitt, den auch die laufende Barcode-Suche benutzt). Ein
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Wechsel der Funktion während des Sortierens (z. B. bei gemischter Ware)
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gilt sofort: laufende Suche startet oder stoppt, der Knopf erscheint oder
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verschwindet.
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Liegt beim Start eine gesicherte Sitzung vor, erscheint zuerst die Frage
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nach dem Fortsetzen (siehe Punkt 6 unten) und erst danach die Funktionswahl
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— die Kamera startet in jedem Fall erst, nachdem beides geklärt ist.
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Technisch bekommen „Strichcode" und „QR-Code" eine Texterkennung
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hineingereicht, die sofort leeren Text liefert, ohne Tesseract anzustoßen;
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„Text erkennen" bekommt eine Barcode-Dekodierung hineingereicht, die sofort
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eine leere Liste liefert; „Zählen" bekommt beides leer hineingereicht
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(`buildRecognitionAdapters` in `src/scan-recognition.js`). Die
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Erkennungs-Pipeline selbst (`src/pipeline.js`, Punkte 1–3 und 5 unten)
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bleibt dabei unverändert und kennt keine Funktionen — die drei
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code-/textbasierten Funktionen unterscheiden sich ausschließlich darin,
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welche Adapter ihr übergeben werden. „Zählen" ruft diese Pipeline im
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normalen Betrieb gar nicht erst auf (siehe Punkt 4 unten) — es gibt dort ja
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nichts zu buchen, das leere Adapterpaar dient nur als Absicherung für den
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seltenen Ersatzweg ohne Kamera (Punkt 7).
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1. **Barcode-Dekodierung** (nur in „Strichcode" und „QR-Code"). Die zur
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Funktion gehörenden Codearten werden laufend aus dem Kamerabild dekodiert
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(`zxing-wasm`, `decodeBarcodes` in `src/barcode.js` bekommt die Codearten
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der gewählten Funktion übergeben). Das ist exakt, im Gegensatz zu
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Texterkennung. Werden mehrere Barcodes im Bild gefunden, die sich
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widersprechen (nicht dieselbe Teilenummer), gilt das als mehrdeutig — die
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App rät nicht, sondern fragt nach. Das gilt nur für Barcodes mit einem
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bekannten Nummernschema; widersprechen sich mehrere Barcodes mit
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unbekanntem Nummernschema, wird keine ihrer Teilenummern übernommen.
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2. **Teilenummer-Decoder** (nur relevant in „Strichcode"/„QR-Code" — „Text
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erkennen" liest nie einen Barcode, siehe Punkt 0). Aus einer Hersteller-PN
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wie `M386A8K40BM1-CRC4Y` werden Kapazität, Bauform und Geschwindigkeit
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tabellengesteuert abgeleitet. Gelingt das, entfällt OCR vollständig, das Ergebnis ist grün.
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Kennt der Decoder das Nummernschema nicht (siehe „Grenzen“ unten), ist das
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allein noch kein Grund für Rot: Zum Sortieren muss keine Kapazität bekannt
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sein, eine exakt gelesene Teilenummer genügt, um ein Modul wiederzuerkennen
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(`recognize` in `src/pipeline.js`). Findet die anschließende Texterkennung
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dazu auch keine Kapazität, ist das Ergebnis trotzdem grün, nur eben ohne
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abgeleitete Angaben in der Rückmeldung. Ist einer der gelesenen Codes
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bereits einem Stapel dieser Sitzung bekannt, steht die Zuordnung ohnehin
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fest — dann entfällt auch die Texterkennung, weil sie nichts mehr beitragen
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könnte, das über die Zuordnung entscheidet. Bei einem tatsächlich neuen
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Modul läuft sie dagegen wie gehabt, denn dort liefert sie die lesbare
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Beschriftung des neuen Stapels.
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3. **Texterkennung** (ausschließlich in „Text erkennen", ausgelöst durch
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„Modul scannen"). Anders als früher ist das kein automatischer Rückfall
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vom Barcode-Weg mehr, sondern die einzige Quelle dieser Funktion — sie
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liest ohnehin nie einen Barcode (siehe Punkt 0). Gelesen wird der
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Bildausschnitt innerhalb des Zielrahmens, in voller Kameraauflösung
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(`grabFrameRegion`, siehe Punkt 0) — nicht mehr das ganze, auf 1280 Pixel
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heruntergerechnete Kamerabild. Das Bild wird dafür
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in Graustufen gewandelt und mit einem **Otsu-Schwellwert** in Schwarz/Weiß
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aufbereitet: Der Schwellwert wird aus der Helligkeitsverteilung des
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gesamten Bildes bestimmt, nicht aus einer festen Kontrastspreizung
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zwischen hellstem und dunkelstem Pixel. Das macht die Aufbereitung robust
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gegen einzelne Lichtreflexe auf glänzenden Metalletiketten, die eine reine
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Min/Max-Spreizung leicht kippen würden. Die Zeichen-Whitelist von
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Tesseract (`tessedit_char_whitelist` in `src/ocr.js`) lässt Groß- **und**
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Kleinbuchstaben, Ziffern sowie die auf Etiketten üblichen Satz- und
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Sonderzeichen zu — nicht mehr nur Großbuchstaben. Das OCR-Ergebnis wird
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anschließend gegen die bekannten Spec-Werte abgeglichen, was die
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typischen Verwechslungen (0/O, 1/I, 8/B, …) auflöst; das kann durch die
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breitere Whitelist bei den Codeteilen (Kapazität, Rank, Geschwindigkeit,
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Teilenummer) etwas an Genauigkeit kosten, weil Tesseract jetzt z. B.
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zwischen „O“ und „o“ unterscheiden muss — eine bewusst in Kauf genommene
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Abwägung, damit der vollständige Etikettentext lesbar wird. Da in dieser
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Funktion nie eine per Barcode gelesene Teilenummer vorliegt, entscheiden
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hier ausschließlich die aus dem erkannten Text abgeleiteten technischen
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Angaben (Kapazität, Bauform, Rank, Geschwindigkeit) über die
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Stapelzuordnung (`specsCompatible` in `src/spec.js`) — anders als in
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„Strichcode"/„QR-Code", wo meist die exakte Teilenummer trägt.
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Der vollständige, ungefilterte Erkennungstext (nicht nur die daraus
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verstandenen Felder) wird zusätzlich mitgeführt (`recognize` in
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`src/pipeline.js` liefert ihn als `rawText` zurück) und je Eintrag
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gespeichert — rein additiv, ohne jeden Einfluss auf die Stapelzuordnung
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(siehe „Grenzen" unten). In Funktion „Text erkennen" bleibt die
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Treffer-Rückmeldung deshalb stehen, bis der Nutzer sie wegtippt, und zeigt
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den vollen erkannten Text an, statt sich nach gut einer Sekunde von selbst
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auszublenden wie in den beiden Barcode-Funktionen (`showResult` in
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`src/ui/result-overlay.js`). Der Rohtext jedes Eintrags lässt sich später
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auch in der Sitzungsliste nachlesen.
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4. **Zählen** (ausschließlich in Funktion „Zählen"). Reine Anzeige, ohne
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jeden Bezug zur Sitzung: Solange die Kamera läuft, wird der Zielrahmen
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mehrmals pro Sekunde ausgewertet und die Anzahl der darin gefundenen
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Fundstücke groß im Bild eingeblendet (`countObjects` in
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`src/count-objects.js`, aufgerufen über denselben Zeitgeber/dieselbe
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Überlappungssperre wie die Barcode-Dauersuche — siehe
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`continuousSearchLoop` in `src/main.js`). Es gibt in dieser Funktion
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keinen „Modul scannen"-Knopf, keine Treffer-Rückmeldung und keine
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Stapel-Zuweisung; die Zahl wird nirgends gespeichert, nicht einmal
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flüchtig für die Dauer der Sitzung.
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Kein Bilderkennungsmodell: Der Ausschnitt wird über denselben
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**Otsu-Schwellwert** wie die Texterkennung in zwei Klassen geteilt
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(`threshold.js`, aus `ocr.js` herausgezogen, damit beide Funktionen sich
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dieselbe Schwellwertbestimmung teilen, ohne dass die reine Zählung an
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`tesseract.js` hinge). Die flächenmäßig **kleinere** der beiden Klassen
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gilt als Objekt — die ausgelegten Teile belegen so gut wie immer weniger
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Fläche als der Untergrund, unabhängig davon, ob sie heller oder dunkler
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sind als dieser; der Nutzer muss nichts einstellen. Anschließend werden
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zusammenhängende Objektflächen ermittelt (Connected-Component-Labeling
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mit einer eigenen Arbeitsliste statt Rekursion, damit ein rund eine
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Million Bildpunkte großer Ausschnitt nicht in den Stapelüberlauf läuft),
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winzige Flächen als Rauschen verworfen und auffällig große Flächen
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(mehrere berührende Teile) auf ein Vielfaches der typischen
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Einzelteilgröße hochgerechnet. Details und Begründung der verwendeten
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Schwellen: `.superpowers/sdd/counting-report.md`.
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5. **Stapel-Zuweisung.** Grün (Barcode) und Gelb (OCR) laufen ohne Eingabe
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durch; nur bei roter Konfidenz (nichts Eindeutiges erkannt, widersprüchliche
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Barcodes oder widersprüchliche unbekannte Barcodes ohne jede OCR-Kapazität)
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oder mehrdeutiger Stapelzuordnung fragt die App nach.
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6. **Sitzungsfortsetzung beim Start.** Findet die App beim Laden eine in
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`localStorage` gesicherte, nicht leere Sitzung vor, wird sie nicht
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stillschweigend übernommen, sondern zur Fortsetzung oder zum Verwerfen
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angeboten (`askResumeSession` in `src/ui/resume-dialog.js`, verdrahtet über
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`initResumeOffer()` in `src/main.js`). Erst „fortsetzen“ stellt Stapel,
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Zähler und die „Zuletzt“-Zeile wieder her; „verwerfen“ löscht den
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gesicherten Stand und die App startet leer.
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7. **Ersatzweg ohne Kamera.** Lässt sich die Kamera nicht starten (z. B.
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verweigerte Berechtigung), bleibt die App bedienbar: eine dauerhaft
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sichtbare Schaltfläche „Bild auswählen“ öffnet stattdessen die native
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Dateiauswahl (`setFilePickerVisible` in `src/ui/scan-view.js`). Die App
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versucht danach nicht automatisch erneut, die Kamera zu starten - der
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Kamera-Hinweistext bleibt für den Rest der Sitzung stehen und wird nicht
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von der OCR-Verfügbarkeitsanzeige überschrieben.
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Barcode- und OCR-Adapter sind gegen hängende Aufrufe abgesichert: Die
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Erkennungs-Pipeline (`src/pipeline.js`) bricht einen Barcode-Versuch nach 10
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Sekunden und einen OCR-Versuch nach 20 Sekunden ab und behandelt das wie ein
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leeres Ergebnis, statt die App blockiert zu lassen. Diese Grenzen sind großzügig
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bemessen (sie müssen auch das einmalige Laden der WebAssembly-/Sprachmodule
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beim ersten Scan einer Sitzung abdecken) und keine Leistungserwartung.
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## Installation
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```bash
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npm install
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```
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## Entwicklung
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```bash
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npm run dev
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```
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Der Server bindet an alle Interfaces; VCH stellt eine Preview-URL mit SSL
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bereit. **HTTPS ist Pflicht** — Kamerazugriff (`getUserMedia`) verlangt eine
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gesicherte Verbindung; über eine unverschlüsselte `http://`-Adresse verweigert
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der Browser die Kamera grundsätzlich, unabhängig davon, ob die App selbst
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korrekt funktioniert.
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## Tests
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```bash
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npm test
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```
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165 Tests, alle grün (Stand dieses Dokuments). Getestet werden ausschließlich
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die reinen Module ohne Browser-Zugriff: Teilenummer-Decoder, Spec-Normalisierung
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und toleranter Vergleich, OCR-Bildaufbereitung (Otsu-Schwellwert, jetzt in
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`threshold.js`) und -Feldextraktion, Stapel-Zuweisung, die Erkennungs-Pipeline
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samt Zeitgrenzen, Mehrdeutigkeitsbehandlung und dem additiven OCR-Rohtext
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(`rawText` wird nur zurückgegeben, wenn die Texterkennung tatsächlich lief,
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und beeinflusst nachweislich nie die Stapelzuordnung), die Sitzungssicherung
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samt Prüfung eines wiederhergestellten Zustands (einschließlich
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`entry.rawText`), die vier Scan-Funktionen (`scan-modes.js` — Codearten je
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Funktion, DataMatrix/Aztec/PDF417 in „QR-Code") sowie die je Funktion
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tatsächlich aufgerufenen Adapter (`scan-recognition.js` — Texterkennung läuft
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nachweislich nie in „Strichcode"/„QR-Code", Barcode-Dekodierung nachweislich
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nie in „Text erkennen"/„Zählen"). Dazu die Zähl-Berechnung selbst
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(`count-objects.js` — leeres Bild, einzelne und mehrere getrennte Flächen,
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verworfenes Rauschen, Hochrechnung berührender Teile ohne ein nur leicht
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größeres Einzelteil zu verdoppeln, helle wie dunkle Objekte, ein Bild ohne
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Bildpunkte). Kamera, Barcode-/OCR-Adapter selbst, die Auswahl-Oberfläche und
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die Verdrahtung in `main.js` laufen nur im echten Browser und werden dort
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manuell geprüft (siehe „Am Gerät noch zu prüfen" unten) — `node --test` kennt
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kein DOM.
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## Produktion
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Zum lokalen Nachschauen ohne Passwort:
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```bash
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npm run build
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npm run preview
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```
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`preview` hört auf `PORT` aus der Umgebung (Vorgabe `4173`, falls `PORT`
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nicht gesetzt ist).
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Im Betrieb läuft stattdessen `server.py` — siehe nächster Abschnitt.
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## Passwortschutz
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Die veröffentlichte Seite ist passwortgeschützt. Geprüft wird **im Server**,
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nicht im Browser: Ohne gültiges Passwort gibt `server.py` nichts heraus —
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weder die Seite noch das gebündelte Skript. Ein Passwortschutz allein im
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Browser wäre wirkungslos, weil das Passwort dann im ausgelieferten Skript
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stünde und dort mitgelesen werden könnte.
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```bash
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APP_PASSWORD=dein-passwort python3 server.py
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```
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- Das Passwort kommt ausschließlich aus der Umgebungsvariable `APP_PASSWORD`
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(siehe `.env.example`). Es steht **nicht** im Quelltext.
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- **Fehlt die Variable, startet der Server nicht** und meldet das im Klartext.
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Das ist Absicht: Ein vergessener Eintrag soll auffallen, statt stillschweigend
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eine ungeschützte Seite ins Netz zu stellen.
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- Abgefragt wird per HTTP-Basic-Auth. Der Browser fragt **einmal pro Sitzung**,
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nicht bei jedem Seitenaufruf — beim Sortieren wäre das sonst unbrauchbar.
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- Der **Benutzername ist beliebig**; geprüft wird nur das Passwort. Beim
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Vergleich wird eine zeitkonstante Prüfung verwendet.
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- `/healthz` antwortet **ohne** Passwort mit `ok`. Das braucht die Überwachung
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der Hosting-Umgebung, die den geschützten Dienst sonst für ausgefallen hielte.
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Der Pfad gibt nichts über die Anwendung preis.
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Das Passwort wandert bei einer Basic-Auth-Anmeldung mit jeder Anfrage über die
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Leitung. Das ist unbedenklich, solange die Seite über HTTPS ausgeliefert wird —
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worauf du bei der Veröffentlichung achten solltest.
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## Technik
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- Vanilla JavaScript (ES Modules), kein Framework
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- [Vite](https://vite.dev/) als Entwicklungsserver und Bündler
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- [`zxing-wasm`](https://github.com/Sec-ant/zxing-wasm) zur Barcode-Dekodierung;
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welche Codearten gesucht werden, gibt die gewählte Funktion vor
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(`src/scan-modes.js`)
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- [`tesseract.js`](https://tesseract.projectnaptha.com/) für Texterkennung
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- `node:test` für Tests, ohne zusätzliche Test-Bibliothek
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## Aufbau
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| Datei | Verantwortung |
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|---|---|
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| `src/spec.js` | Spec-Objekt, bekannte Werte, Fingerabdruck, toleranter Vergleich (Verwechslungstabelle für OCR-Fehler) |
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| `src/pn-tables.js` | Herstellertabellen für den Teilenummer-Decoder |
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| `src/pn-decoder.js` | Teilenummer → Spec-Felder |
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| `src/ocr-extract.js` | OCR-Rohtext → Spec-Felder |
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| `src/session.js` | Stapel halten, vorschlagen, buchen, umsortieren, zurücknehmen — inklusive der aus den Einträgen abgeleiteten, je Stapel bekannten Barcode-Inhalte (`stack.codes`), die vor dem Vergleich der technischen Angaben über die Zuordnung entscheiden, sofern diese Angaben nicht widersprechen |
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| `src/pipeline.js` | Barcode → Teilenummer → OCR → Ampelfarbe, inkl. Zeitgrenzen, Mehrdeutigkeitsbehandlung und Kurzschluss über einen bereits bekannten Barcode-Inhalt (`deps.isKnownCode`) — kennt keine Scan-Funktionen; liefert zusätzlich (additiv) den ungefilterten OCR-Rohtext (`rawText`), leer, wenn keine Texterkennung lief |
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| `src/scan-modes.js` | Die vier Scan-Funktionen (Strichcode, QR-Code, Text erkennen, Zählen): Kennung, deutsche Beschriftung, gelesene Codearten, laufende Suche ja/nein, Texterkennung ja/nein, laufende Zählung ja/nein — einzige Quelle, sowohl für die Auswahl-Oberfläche als auch für `main.js` |
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| `src/scan-recognition.js` | Baut die an `recognize()` übergebenen Adapter anhand der gewählten Funktion: in „Strichcode"/„QR-Code" liefert die Texterkennung sofort leeren Text ohne Tesseract anzustoßen, in „Text erkennen" liefert die Barcode-Dekodierung sofort eine leere Liste ohne `zxing-wasm` anzustoßen, in „Zählen" liefern beide sofort leer (diese Funktion ruft `recognize()` im normalen Betrieb ohnehin nicht auf) |
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| `src/threshold.js` | Otsu-Schwellwertbestimmung (Graustufen, Histogramm, Schwellwert) — reines Modul ohne Browser-Zugriff, aus `ocr.js` herausgezogen; gemeinsame Grundlage für `preprocess()` (ocr.js) und `countObjects()` (count-objects.js) |
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| `src/count-objects.js` | Reine Berechnung für Funktion „Zählen": zählt zusammenhängende Objektflächen in einem Bildausschnitt (Otsu-Schwellwert aus `threshold.js`, flächenmäßig kleinere Klasse gilt als Objekt, Connected-Component-Labeling mit eigener Arbeitsliste, Rauschfilter, Hochrechnung berührender Teile über den Flächen-Median) |
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| `src/storage.js` | Absturzschutz der laufenden Sitzung: sichert und lädt aus `localStorage`, verwirft beim Laden jeden in sich unstimmigen Zustand vollständig (siehe unten); `entry.rawText` ist wie `entry.codes` optional und wird bei Fehlen als leerer Rohtext wiederhergestellt |
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| `src/camera.js` | Kamerastart, Einzelbildaufnahme (herunterskaliert, für die Dateiauswahl), Rahmenausschnitt in voller Auflösung (`grabFrameRegion`, für die laufende Barcode-Suche, „Modul scannen" in „Text erkennen" **und** die laufende Zählung in „Zählen"), Bilddatei-Ersatzweg |
|
||
| `src/barcode.js` | Adapter zu `zxing-wasm`; `decodeBarcodes(imageData, formats)` bekommt die Codearten übergeben, ohne Angabe wie bisher (Code128 + DataMatrix) |
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||
| `src/ocr.js` | Bildaufbereitung (Otsu, über `threshold.js`) und Adapter zu `tesseract.js`; Zeichen-Whitelist deckt Groß- und Kleinbuchstaben, Ziffern sowie übliche Etiketten-Sonderzeichen ab |
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||
| `src/ui/scan-view.js` | Scan-Ansicht: Kamera-Vorschau, antippbare Anzeige der gewählten Funktion (Wechsel), Scan-Knopf (nur in „Text erkennen" sichtbar), große Zählanzeige (nur in „Zählen" sichtbar), Stapel-Leiste, „Zuletzt"-Zeile, Ersatzweg-Schaltfläche bei fehlender Kamera |
|
||
| `src/ui/mode-dialog.js` | Vollbild-Auswahl der Scan-Funktion vor dem Start und beim Wechsel: vier große Flächen, eine je Funktion aus `src/scan-modes.js` |
|
||
| `src/ui/result-overlay.js` | Treffer-Rückmeldung (grün/gelb): blendet sich in „Strichcode"/„QR-Code" nach kurzer Zeit selbst aus; in „Text erkennen" bleibt sie stehen, zeigt den vollen OCR-Rohtext und wartet auf eine Eingabe, bevor sie schließt |
|
||
| `src/ui/ambiguous-dialog.js` | Rot-Dialog bei roter Konfidenz oder mehrdeutiger Stapelzuordnung |
|
||
| `src/ui/resume-dialog.js` | Dialog beim Start: gesicherte Sitzung fortsetzen oder verwerfen — läuft vor der Funktionswahl |
|
||
| `src/ui/session-list.js` | Sitzungsliste: Stapel-Übersicht, Umsortieren, Entfernen, Sitzung beenden, Anzeige des vollständigen OCR-Rohtexts je Eintrag (sofern vorhanden) |
|
||
| `src/ui/describe-spec.js` | Gemeinsame Kurzbeschreibung eines Specs (Kapazität, Rank, Geschwindigkeit, Bauform), wahlweise mit Platzhaltern für fehlende Felder; von Treffer-Rückmeldung, „Zuletzt"-Zeile und Sitzungsliste gemeinsam genutzt |
|
||
| `src/main.js` | Verdrahtung aller Module zur lauffähigen App |
|
||
| `src/styles.css` | Farbvariablen (Grün/Gelb/Rot der Ampel-Rückmeldung), Layout des Kamera-Vollbilds samt Zielrahmen, Stapel-Leiste und Aktionsknöpfe sowie die Overlays für Treffer-Rückmeldung, Rot-Dialog und Sitzungsliste |
|
||
| `server.py` | Auslieferung im Betrieb: statischer Server für `dist/` mit Passwortabfrage vor jeder Datei, plus passwortfreier Gesundheitspfad `/healthz`. Nur Python-Standardbibliothek, keine zusätzliche Abhängigkeit |
|
||
| `.vch/deploy.yaml` | Bau- und Startbefehl sowie Gesundheitspfad für die Hosting-Umgebung |
|
||
|
||
`spec`, `pn-decoder`, `ocr-extract`, `session`, `pipeline`, `storage`,
|
||
`scan-modes`, `scan-recognition`, `threshold` und `count-objects` sind reine
|
||
Funktionen ohne Browser-Zugriff (kein `window`, `document` oder
|
||
`localStorage` direkt) und deshalb vollständig mit `node:test` prüfbar.
|
||
`camera.js`, `barcode.js`, `ocr.js` und `src/ui/` brauchen einen echten
|
||
Browser und werden nur manuell geprüft.
|
||
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||
### Sitzungssicherung im Detail
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`src/storage.js` prüft eine aus `localStorage` geladene Sitzung gründlich,
|
||
bevor sie übernommen wird: Stapel- und Eintragslisten müssen die erwartete
|
||
Form haben, Stapelkennungen und Eintragsnummern müssen jeweils eindeutig
|
||
sein, jeder Eintrag muss auf einen existierenden Stapel zeigen, und
|
||
`nextEntryId` muss größer sein als jede vorhandene Eintragsnummer. Trifft
|
||
auch nur eine dieser Bedingungen nicht zu, wird die gesamte gespeicherte
|
||
Sitzung verworfen (die App startet leer), statt mit einem halb kaputten
|
||
Zustand lautlos weiterzuarbeiten. Der gespeicherte Stapelzähler selbst wird
|
||
nie übernommen, sondern beim Laden immer neu aus der tatsächlichen Zahl der
|
||
zugeordneten Einträge berechnet — genauso die Codemenge eines Stapels
|
||
(`stack.codes`): Sie wird nie aus dem gesicherten Wert übernommen, sondern
|
||
stets aus den Codes der ihm tatsächlich zugeordneten Einträge (`entry.codes`)
|
||
neu zusammengesetzt, dieselbe Ableitung, die `session.js` nach jedem
|
||
Umsortieren oder Entfernen eines Eintrags vornimmt. Sind `stack.codes` bzw.
|
||
`entry.codes` vorhanden, werden sie streng geprüft (Liste von
|
||
Zeichenketten); ein gesicherter Stand aus einer Fassung vor dieser Erweiterung
|
||
ohne diese Felder gilt dagegen nicht als unstimmig, sondern wird beim Laden
|
||
als Stapel bzw. Eintrag ohne bekannte Codes wiederhergestellt.
|
||
|
||
Nach demselben Muster ist `entry.rawText` (der volle OCR-Rohtext, siehe
|
||
„Funktionsweise" oben) optional: Ist er vorhanden, muss er eine Zeichenkette
|
||
sein; ein gesicherter Stand aus einer Fassung vor dieser Erweiterung ohne
|
||
dieses Feld gilt nicht als unstimmig und wird beim Laden als Eintrag ohne
|
||
Rohtext (leere Zeichenkette) wiederhergestellt. Anders als `stack.codes` wird
|
||
`entry.rawText` beim Laden nicht neu abgeleitet — er hängt an genau diesem
|
||
Eintrag und fließt in keine Stapel-Berechnung ein.
|
||
|
||
## Grenzen
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||
|
||
- Keine Bestandsführung über Sitzungen hinweg, kein Export. Die Sicherung in
|
||
`localStorage` ist ausdrücklich nur ein Absturzschutz für die laufende
|
||
Sitzung, keine dauerhafte Datenhaltung.
|
||
- Das Laden der Seite braucht eine Verbindung; das Sortieren selbst nicht
|
||
(nach dem Laden läuft alles lokal im Browser).
|
||
- Der Codeabgleich (siehe oben) weiß nicht, ob ein gelesener Barcode-Inhalt
|
||
tatsächlich eine Teilenummer ist. Trägt ein Etikett daneben noch eine
|
||
Los- oder Wiederverkäufer-Kennung und teilen zwei technisch verschiedene
|
||
Module dieselbe, würde ein reiner Codetreffer sie fälschlich zusammenführen.
|
||
Dagegen schützt, dass ein Codetreffer allein nie genügt: Ein Stapel ist über
|
||
einen Code nur dann Kandidat, wenn die technischen Angaben ihm zusätzlich
|
||
nicht widersprechen (`specsCompatible`, siehe `proposeAssignment` in
|
||
`src/session.js`) — widerspricht der Stapel trotz passendem Code, fällt das
|
||
Modul auf einen eigenen Stapel zurück, statt lautlos falsch einsortiert zu
|
||
werden.
|
||
- Der Teilenummer-Decoder kennt bisher nur das Samsung-DDR4-Schema. Unbekannte
|
||
Schemata sind kein Fehler — sie führen automatisch zum OCR-Weg, und selbst
|
||
wenn dieser keine Kapazität findet, genügt die exakt gelesene Teilenummer
|
||
allein für Grün (siehe „Funktionsweise“ oben). Nur Kapazität, Bauform,
|
||
Rank und Geschwindigkeit hängen am Tabelleneintrag — die Wiedererkennung
|
||
eines bereits erfassten Moduls über seinen Barcode-Inhalt nicht.
|
||
- **Der Teilenummer-Decoder ist nur teilweise gegen reale Module geprüft.**
|
||
Belegt ist ausschließlich der Samsung-Eintrag `A8K40` (64 GB, 4DRx4) mit
|
||
dem Geschwindigkeitscode `CRC`, anhand des Referenzmoduls
|
||
`M386A8K40BM1-CRC4Y`. Alle übrigen Einträge in `src/pn-tables.js` —
|
||
die Bauform-Codes (`378`, `391`, `393`, `386`, `471`, `474`) und die
|
||
übrigen Geschwindigkeitscodes (`CPB`, `CTD`, `CVF`, `CWE`) — stammen aus
|
||
der veröffentlichten Samsung-Systematik und wurden **nicht** gegen ein
|
||
reales Etikett bestätigt. Hynix- und Micron-Module haben noch gar keinen
|
||
Tabelleneintrag und laufen vollständig über den OCR-Weg. Ein falscher
|
||
Tabelleneintrag fällt auf dem Barcode-Weg nicht automatisch auf, weil dort
|
||
keine Texterkennung gegenläuft, gegen die er widersprechen könnte — die
|
||
Validierung braucht deshalb echte Module, keine Code-Prüfung.
|
||
- Farb- und Schriftgestaltung ist bewusst schlicht gehalten und kann nach dem
|
||
ersten Einsatz am Tisch nachgezogen werden.
|
||
- Der volle OCR-Rohtext (`rawText`) dient ausschließlich der Anzeige für den
|
||
Nutzer (Treffer-Rückmeldung, Sitzungsliste). Die Stapelzuordnung stützt
|
||
sich bewusst weiterhin ausschließlich auf die daraus abgeleiteten,
|
||
verstandenen Spec-Felder — roher Erkennungstext schwankt zwischen
|
||
Aufnahmen (Zeilenumbrüche, zusätzlich erkannte Wörter, Groß-/
|
||
Kleinschreibung, …) und würde als Gruppierungsmerkmal für praktisch jedes
|
||
Modul einen eigenen Stapel erzeugen.
|
||
- **Funktion „Zählen" ist eine Schätzung, keine exakte Zählung** — sie wird
|
||
ungenau, wenn eine der folgenden Bedingungen zutrifft:
|
||
- **Berührende oder gestapelte Teile.** Mehrere Teile, die sich berühren,
|
||
bilden eine einzige zusammenhängende Fläche. Die App rechnet diese über
|
||
die typische Einzelteilgröße (Median der gefundenen Flächen) auf ein
|
||
Vielfaches hoch, aber je unregelmäßiger sich die Teile überlappen
|
||
(z. B. drei Schrauben, die sich gegenseitig teilweise verdecken statt
|
||
sich nur zu berühren), desto ungenauer wird die hochgerechnete Fläche.
|
||
Liegen Teile übereinander gestapelt statt nebeneinander ausgelegt, sieht
|
||
die Kamera von oben nur die Fläche des obersten Teils — verdeckte Teile
|
||
werden nicht mitgezählt.
|
||
- **Ungleichmäßige Ausleuchtung.** Der Otsu-Schwellwert ist ein einziger,
|
||
fester Wert für den gesamten Ausschnitt. Fällt Licht sehr einseitig ein
|
||
(z. B. ein Teil des Rahmens hell, der Rest im Schatten), kann derselbe
|
||
Untergrund an einer Stelle über und an einer anderen Stelle unter dem
|
||
Schwellwert liegen — Teile im schlechter ausgeleuchteten Bereich werden
|
||
dann leicht übersehen oder der Untergrund selbst fälschlich als
|
||
Objektfläche gewertet.
|
||
- **Zu geringer Kontrast zum Untergrund.** Je ähnlicher sich Objekt- und
|
||
Untergrundhelligkeit sind, desto unschärfer die Trennung durch Otsu —
|
||
bei sehr geringem Kontrast können Teile am Rand verloren gehen oder mit
|
||
dem Untergrund verschmelzen.
|
||
- **Stark unterschiedlich große Teile.** Die Hochrechnung setzt voraus,
|
||
dass die meisten Fundstücke ungefähr gleich groß sind (der Median dient
|
||
als Maßstab für „ein Teil"). Liegen im selben Rahmen sowohl deutlich
|
||
größere als auch deutlich kleinere Teile derselben Sorte (oder gar
|
||
unterschiedliche Teile gemischt), kann die Rauschschwelle ein
|
||
tatsächliches kleines Teil verwerfen oder die Hochrechnung ein einzelnes
|
||
großes Teil als mehrere zählen.
|
||
- Details, die verwendeten Schwellenwerte und ihre Begründung stehen in
|
||
`.superpowers/sdd/counting-report.md`.
|
||
|
||
## Herstellertabellen erweitern
|
||
|
||
`src/pn-tables.js` ist tabellengesteuert. Ein neuer Hersteller oder ein neuer
|
||
Dichte-/Geschwindigkeitscode braucht einen Eintrag mit `pattern`,
|
||
`formFactor`, `density` und `speed` — keine Codeänderung an `pn-decoder.js`.
|
||
|
||
Vorgehen für jedes real vorliegende Modul:
|
||
|
||
1. Hersteller-Teilenummer vom Etikett ablesen (Barcode oder Klartext) sowie
|
||
die dazugehörige Klartextzeile mit Kapazität, Rank/Bauform und
|
||
Geschwindigkeit.
|
||
2. Einen Testfall in `test/pn-decoder.test.js` ergänzen, der die erwarteten
|
||
Spec-Felder für genau diese Teilenummer festhält.
|
||
3. Den passenden Tabelleneintrag (bzw. die passende Zeile in einer
|
||
bestehenden Tabelle) in `src/pn-tables.js` ergänzen, bis der Testfall
|
||
grün ist.
|
||
4. Den Kommentar am Tabellenkopf aktualisieren, welche Einträge damit belegt
|
||
sind.
|
||
|
||
Ohne reale Module bleiben unbestätigte Einträge unbestätigt — sie sollten
|
||
nicht "auf Verdacht" ergänzt werden, weil ein falscher Eintrag auf dem
|
||
Barcode-Weg (siehe „Grenzen") nicht mehr auffällt.
|
||
|
||
## Am Gerät noch zu prüfen
|
||
|
||
Diese Umgebung hat keinen Browser und kein Handy. Die folgenden Punkte
|
||
wurden während der Umsetzung deshalb nur durch Quelltext-Lektüre, `node
|
||
--check`, `npm test` und `npm run build` abgesichert, aber nie am echten
|
||
Gerät gesehen. Sie sollten vor dem produktiven Einsatz am Tisch geprüft
|
||
werden:
|
||
|
||
**Kamera und Aufnahme**
|
||
- Preview-URL auf dem Handy öffnen (muss `https://` sein), Rückkamera-Bild
|
||
erscheint im Vorschaubereich; die Statuszeile bleibt leer, solange Kamera
|
||
und Texterkennung verfügbar sind.
|
||
- Verweigerte Kamera-Berechtigung: verständliche Fehlermeldung erscheint
|
||
*und* die Aufnahme-LED des Geräts erlischt tatsächlich wieder.
|
||
- Aufnahme-Knopf antippen, bevor das Kamerabild bereit ist: verständliche
|
||
Meldung statt technischer Fehler.
|
||
- Datei-Auswahl als Ersatzweg (ohne Kamera) öffnet den nativen Dialog und
|
||
hinterlässt keine leere Fläche im Layout.
|
||
|
||
**Funktionswahl**
|
||
- Erster Start ohne gesicherte Sitzung: Auswahl mit vier großen Flächen
|
||
(„Strichcode", „QR-Code", „Text erkennen", „Zählen") erscheint, *bevor* die
|
||
Kamera startet — kein Kamerabild sichtbar, solange keine Funktion gewählt
|
||
ist.
|
||
- Erster Start *mit* gesicherter Sitzung: erst die Frage „Gesicherte Sitzung
|
||
gefunden" (fortsetzen/verwerfen), erst danach die Funktionswahl.
|
||
- „Strichcode" wählen: laufende Suche erkennt Code-128/Code-39/EAN/UPC/…,
|
||
kein „Modul scannen"-Knopf sichtbar, Zielrahmen hebt sich bei erkanntem
|
||
Code hervor.
|
||
- „QR-Code" wählen und ein Etikett mit dem eigenen DataMatrix-Code vor die
|
||
Kamera halten: Rahmen hebt sich hervor, Treffer wird gebucht (DataMatrix
|
||
liest diese Funktion jetzt mit). Einen echten QR-Code vor dieselbe Funktion
|
||
halten: ebenfalls Treffer.
|
||
- „Text erkennen" wählen: kein automatisches Hervorheben des Rahmens (er
|
||
bleibt durchgehend schlicht), „Modul scannen"-Knopf sichtbar und löst die
|
||
Texterkennung aus. Der Rahmen ist dort trotzdem wirksam: nur der
|
||
Bildausschnitt innerhalb des Rahmens wird gelesen (nicht das ganze
|
||
Kamerabild) — mit Text außerhalb des Rahmens auf demselben Etikett prüfen,
|
||
dass er **nicht** erkannt wird, während Text innerhalb des Rahmens
|
||
vollständig erscheint.
|
||
- Anzeige der gewählten Funktion in der Scan-Ansicht antippen: Auswahl
|
||
erscheint erneut, nach der Wahl gilt der Wechsel sofort — laufende Suche
|
||
startet/stoppt, Knopf erscheint/verschwindet, **ohne** die Seite neu zu
|
||
laden.
|
||
- Anzeige der gewählten Funktion aus rund einem Meter Entfernung lesbar.
|
||
|
||
**Barcode- und OCR-Erkennung**
|
||
- Samsung-Referenzmodul in Funktion „Strichcode" scannen:
|
||
`M386A8K40BM1-CRC4Y` wird korrekt als Teilenummer übernommen, grüne
|
||
Rückmeldung mit `STAPEL A`, `64GB 4DRx4 PC4-2400 LRDIMM`.
|
||
- In Funktion „Text erkennen" ein Etikett fotografieren und „Modul scannen"
|
||
antippen: die Otsu-Aufbereitung liefert auf einem echten, glänzenden
|
||
Etikettenfoto tatsächlich brauchbaren Text (bisher nur an synthetischen
|
||
Testbildern geprüft, nie an einem echten Foto). Prüfen, dass die
|
||
Rückmeldung dabei den **vollständigen** erkannten Text zeigt (Groß- und
|
||
Kleinbuchstaben, nicht nur die von der App verstandenen Felder wie
|
||
`32GB 2Rx4 PC4-2666`), stehen bleibt, bis sie weggetippt wird, und bei
|
||
langem Text lesbar bleibt (per Scrollen erreichbar, wächst nicht aus dem
|
||
Bildschirm heraus). Danach in der Sitzungsliste nachsehen, dass derselbe
|
||
Rohtext beim Eintrag zum Nachlesen erscheint.
|
||
- Da der Bildausschnitt für die Texterkennung jetzt deutlich größer ist als
|
||
das bisher übergebene, auf 1280 Pixel herunterskalierte Vollbild
|
||
(`grabFrameRegion` statt `grabFrame`, siehe „Funktionsweise"), dauert ein
|
||
einzelner Erkennungsversuch länger als vorher — beobachten, wie lange ein
|
||
normaler Scan auf einem durchschnittlichen Handy tatsächlich braucht, und
|
||
ob er dabei spürbar unter der 20-Sekunden-Zeitgrenze der Pipeline bleibt
|
||
(siehe dazu auch den folgenden Punkt zur Ladezeit des Tesseract-Arbeiters,
|
||
die zusätzlich in dieselbe Zeitgrenze fällt).
|
||
- Ladezeit des WASM-Barcode-Moduls (`zxing-wasm`) beim allerersten Scan einer
|
||
Sitzung in Funktion „Strichcode" oder „QR-Code" beobachten — bleibt sie
|
||
deutlich unter der 10-Sekunden-Zeitgrenze der Pipeline, und braucht ein
|
||
zweiter, schnell nachfolgender Scan nicht erneut die volle Ladezeit (Beleg,
|
||
dass die Vorbereitung tatsächlich nur einmal läuft)? In Funktion „Text
|
||
erkennen" darf dieses Laden dagegen gar nicht erst anlaufen, da dort nie
|
||
`decodeBarcodes` aufgerufen wird.
|
||
**Zählen (neu)**
|
||
- „Zählen" wählen, Kamera auf ausgelegte Kleinteile richten (z. B. silberne
|
||
Festplattenschrauben auf dunklem Untergrund): Eine große Zahl erscheint im
|
||
Bild und aktualisiert sich laufend, ohne dass etwas angetippt werden muss.
|
||
Kein „Modul scannen"-Knopf, keine Treffer-Rückmeldung, kein roter Dialog,
|
||
keine Stapel-Zuweisung — der Zielrahmen bleibt sichtbar und zeigt weiterhin,
|
||
was gezählt wird.
|
||
- Die angezeigte Zahl aus normalem Bedienabstand (Armlänge) lesbar prüfen.
|
||
- Ein paar Teile wegnehmen bzw. hinzufügen, während die Kamera läuft: Die
|
||
Zahl folgt ohne spürbare Verzögerung.
|
||
- Zugänge zur Sitzungsliste und zum Funktionswechsel bleiben auch in dieser
|
||
Funktion erreichbar (Anzeige der Funktion antippen, Stapel-Leiste antippen).
|
||
- Gegenprobe der Grenzen (siehe „Grenzen" oben): Teile eng aneinanderlegen
|
||
(Hochrechnung), Teile stapeln (nur oberste Schicht zählt), einseitige
|
||
Beleuchtung, geringer Kontrast zum Untergrund — beobachten, wo die Zahl
|
||
spürbar daneben liegt, bisher nur an synthetischen Testbildern geprüft, nie
|
||
an einem echten Foto.
|
||
- Verbindung während des allerersten Scans einer Sitzung unterbrechen (WASM
|
||
lädt per CDN), danach mit wiederhergestellter Verbindung erneut scannen:
|
||
Das muss einen echten neuen Ladeversuch auslösen statt dauerhaft mit
|
||
demselben Fehler zu scheitern.
|
||
- Ladezeit des Tesseract-Arbeiters beim ersten Antippen von „Modul scannen"
|
||
in Funktion „Text erkennen" beobachten — bleibt sie auf einem normalen
|
||
Handy deutlich unter der 20-Sekunden-Zeitgrenze der Pipeline? In den
|
||
Funktionen „Strichcode"/„QR-Code" darf dieses Laden nie anlaufen, auch
|
||
nicht bei einem gänzlich unbekannten Etikett, da `runOcr` dort nie
|
||
aufgerufen wird.
|
||
- Verfügbarkeitsanzeige der Texterkennung: bleibt nach einem erfolgreichen
|
||
Ladevorgang dauerhaft "verfügbar", springt nach einem erzwungenen
|
||
Fehlschlag (z. B. Flugmodus beim ersten Laden) beim nächsten Erfolg wieder
|
||
darauf zurück?
|
||
- Stichprobe, ob die Zeichen-Whitelist der Texterkennung (Groß-/
|
||
Kleinbuchstaben, Ziffern, übliche Satz-/Sonderzeichen) auf echten Etiketten
|
||
keine tatsächlich benötigten Zeichen ausschließt, und ob die Erkennung der
|
||
Codeteile (Kapazität, Rank, Geschwindigkeit, Teilenummer) durch die jetzt
|
||
mögliche Groß-/Kleinschreibung noch verlässlich genug bleibt.
|
||
- Funktion „Strichcode"/„QR-Code": kein passender Code im Bild führt zu
|
||
Rot-Dialog (statt Fehler oder Absturz) — hier ohne jeden OCR-Versuch.
|
||
Funktion „Text erkennen": kein verwertbarer OCR-Text führt ebenfalls zu
|
||
Rot, hier ohne jeden Barcode-Versuch.
|
||
- In Funktion „Strichcode" ein Modul mit unbekanntem Nummernschema (z. B. ein
|
||
Hynix-Modul) scannen: grüne Rückmeldung statt Rot, auch wenn keine
|
||
Kapazität abgeleitet werden kann (die Texterkennung ist in dieser Funktion
|
||
ohnehin stumm geschaltet und liefert nie eine Kapazität nach). Dasselbe
|
||
Modul ein zweites Mal scannen: landet auf demselben Stapel.
|
||
- Etikett mit zwei Barcodes (Teile- *und* Seriennummer) mehrfach scannen:
|
||
beide Scans landen auf demselben Stapel, obwohl die Seriennummer bei realen
|
||
Modulen nie identisch ist — das belegt, dass die Teilenummer und nicht die
|
||
Seriennummer die Zuordnung trägt.
|
||
|
||
**Bedienung und Anzeige**
|
||
- Zielrahmen liegt sinnvoll über dem Kamerabild, `object-fit: cover` füllt
|
||
es passend.
|
||
- Stapel-Leiste (`A: 12`, `B: 4`) aus rund einem Meter Entfernung mit einer
|
||
Hand lesbar.
|
||
- In „Strichcode"/„QR-Code": Grüne/gelbe Rückmeldung erscheint nach dem Scan
|
||
und verschwindet nach rund 1200 ms von selbst; bei zwei Scans deutlich
|
||
unter 1200 ms Abstand bleibt jeweils nur eine Rückmeldung sichtbar und die
|
||
App bleibt bedienbar.
|
||
- In „Text erkennen": Rückmeldung bleibt stehen, bis sie über die
|
||
„weiter"-Schaltfläche (mindestens 56px hoch) weggetippt wird — kein
|
||
automatisches Ausblenden. Ein weiterer Scan, bevor die vorherige
|
||
Rückmeldung weggetippt wurde, ersetzt sie sofort durch die neue, ohne die
|
||
App dauerhaft zu sperren.
|
||
- Alle Bedienflächen (Scan-, Rückgängig-, Stapel-Knöpfe) mit dem Daumen
|
||
erreichbar, während die andere Hand das Modul hält.
|
||
- Rückgängig-Knopf: Screenreader liest "Letzten Scan zurücknehmen" vor.
|
||
- Rot-Dialog bei Mehrdeutigkeit: vier klar unterscheidbare Flächen ("Stapel
|
||
A/B …", "neuer Stapel", "nochmal scannen"); bei vielen Stapel-Kandidaten
|
||
bleibt alles per Scrollen erreichbar, ohne dass die Seite dahinter
|
||
mitrollt; Tastatur-/Screenreader-Fokus bleibt innerhalb des Dialogs.
|
||
|
||
**Sitzung**
|
||
- Ein Modul zweimal scannen: beide Male derselbe Stapel, Zähler steigt.
|
||
- Rücknahme-Fläche nimmt genau den zuletzt erfassten Eintrag zurück, Zähler
|
||
sinkt entsprechend.
|
||
- Seite neu laden während einer laufenden Sitzung: Dialog „Gesicherte
|
||
Sitzung gefunden“ erscheint; erst nach „fortsetzen“ bleiben Stapel und
|
||
Zähler erhalten und die „Zuletzt“-Zeile zeigt wieder den tatsächlich
|
||
letzten Eintrag; „verwerfen“ führt zu einem leeren Start.
|
||
- Sitzungsliste öffnen, Eintrag umsortieren, Eintrag entfernen: Ansicht baut
|
||
sich korrekt neu auf.
|
||
- "Sitzung beenden": Ansicht wird leer, und ein anschließendes Neuladen
|
||
stellt **keine** alte Sitzung wieder her; ein danach neu gescanntes Modul
|
||
wird aber wieder normal gegen Neuladen abgesichert.
|
||
- Schnelles Mehrfachtippen auf die Stapel-Leiste öffnet nur eine
|
||
Sitzungsliste, kein Übereinanderlegen mehrerer Listen.
|